Eine ungewöhnliche Freundschaft

Es war einmal ein kleiner, süßer Fisch. Eines Tages wollte der kleine Fisch an die Wasseroberfläche, aber seine Eltern erlaubten es ihm nicht, weil er noch zu klein war. Sie sagten auch, dass da oben sehr gruselige, fliegende weiße Geister sind, die gerne Fische fressen. Fischi war traurig und als es Nacht war und seine Eltern schon schliefen, schwamm er leise aus seinem Korallenhaus hoch zur Wasseroberfläche. Oben am Himmel glitzerten die Sterne und der Mond spiegelte sich auf dem Wasser. Fischi war beeindruckt von diesem Anblick. Doch plötzlich hörte er eine kreischende Möwe am Himmel und weil Fischi nicht wusste was das ist bekam er Angst und schwamm unruhig hin und her. Die Möwe hörte das Geplansche von Fischi und flog zu ihm hin. Als sie neben ihm landete, erstarrte der arme Fischi vor Angst, denn er erinnerte sich daran was seine Eltern ihm gesagt hatten. Aber seine Starre verflog als die Möwe anfing mit ihm zu sprechen. "Du bist ja ein kleiner süßer Fisch! Wie heißt du denn?" "I-Ich? Ich heiße Fischi und wie heißt du?" fragte Fischi unsicher weil er dachte die Möwe wollte ihn fresen. Die Möwe war aber ganz fröhlich. "Ich heiße Sandy und bin eine Möwe." "Ähm willst du mich denn gar nicht fressen? Du sollst angeblich ganz doll gruselig sein, haben mir meine Eltern gesagt."
"Ach nein keine Möwe ist gruselig und außerdem fresse ich keine Fische, ich bin Vegetarierin und wir sind Freunde und man frisst keinen Freund. Dann verabschiedeten sich die beiden Freunde und Fischi schwamm wieder nach Hause. Am nächsten Morgen erzählte Fischi seinen Eltern alles was er in der Nacht erlebt hatte. Zum Anfang waren seine Eltern böse weil sie es ihm ja verboten hatten. Doch als Fischi ihnen erzählte was für gute Freunde sie sind erlaubten sie es ihm doch und Fischi spielte noch lange mit der Möwe Sandy.


In der Kürze liegt die Würze –
Literaturwettbewerb für Kinder 

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