Die Wörterfabrik

In der Wörterfabrik gibt es böse, gute, schlechte und traurige Wörter. Nur doof ist, daß man sie kaufen muß, und dann muß man sie essen. Tims Familie ist sehr arm, das macht Tim sehr traurig, weil er in Ella verliebt ist. Er sitzt gerade am Fenster, und versucht die Wörter, die in der Luft fliegen, mit einem Kescher zu fangen. Aber es ist zwecklos, er denkt, ein paar schöne Wörter sind doch nicht zu viel verlangt.
Doch da kommt seine Mutter, nimmt ihn an die Hand und geht in die Küche. Da gibt die Mutter ihm Buchstabensuppe. Nachdem er fertig ist, geht er in sein Zimmer und holt den Kescher. Er versucht es wieder, die Wörter zu fangen. Doch da, es sind zwei Wörter in seinem Netz. Er holt sie raus und liest die Wörter. Eins lautet: ‚hübsch' und das andere ‚nochmal'. Dann geht er zu Ella und sagt: „Hübsch." Sie klatscht in die Hände. Doch da kommt Ben. Er sagt zu Ella ganze Sätze, aber Ella findet hübsch schöner, geht zu Tim und küßt ihn auf die Wange. Tim sagt das letzte Wort, das er gefangen hat, nämlich: „Nochmal!"


In der Kürze liegt die Würze –
Literaturwettbewerb für Kinder 

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