Ein Hund namens Paulchen

Es waren Ferien, Cecilia mußte zum ersten Mal allein zum Opa nach Hiddensee. Ihre Eltern mußten arbeiten und hatten deshalb keine Zeit.
„Guten Tag", begrüßt der Großvater Alfred seine Enkelin mit Freude. „Was soll daran ein guter Tag sein – mein Kleid ist ganz schmutzig." Sie wurde gerade von einer Möwe angekackt. Der Großvater schleppte das Gepäck von Cecilia nach Hause. Cecilia lief mürrisch hinterher und dachte sich: ‚Das fängt ja gut an'.
Am nächsten Morgen ging sie sich in Kloster umsehen. Plötzlich hörte sie hinter sich ein Bellen. Als sie sich umsah, erblickte sie einen süßen, kleinen, schmutzigen Hund.
„Hau ab", schrie Cecilia den Hund an. Sie wollte ihre neue Hose nicht auch noch versauen. Sie ging weiter, hinter ihr ertönte ein klägliches Jaulen. Cecilia sah sich um, traurig mit hängenden Ohren saß der Hund da und schaute sie an. In diesem Moment dachte sie: ‚Du bist genauso allein wie ich'.
Sie blieb stehen und streichelte ihn. Auf ihrem weiteren Weg fielen ihr viele Suchzettel von einem gewissen Tom auf. „Das bist doch du, der dort gesucht wird?!"
Der kleine Hund, der ihr die ganze Zeit hinterher gelaufen war, wedelte mit dem Schwanz. Sie brachte den Hund zur angegebenen Adresse. Tom und Cecilia wurden Freunde und gaben sich die Spitznamen Tomy und Ceci. Cecilia gewöhnte sich an das Leben auf Hiddensee. Sie erfuhr von Tom, daß sein Hund Paulchen heißt und Klamotten waren nicht mehr wichtig. So spielten Tom und Cecilia jeden Tag am Strand und es wurden ihre schönsten Ferien.


In der Kürze liegt die Würze –
Literaturwettbewerb für Kinder 

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