Das Haus in der Heide

Ich und meine Freundin Lucie sind in dem kleinen Hafen Schaprode angekommen. Wir fuhren mit unseren alten Klapperkisten zur Fähre und stiegen ein. Wir guckten auf das Wasser, was so schön schäumte, dann waren wir schon in Neuendorf am Hafen und die schnelle Fähre hielt mit einem Rumms an.
Ich und Lucie waren allein, weil ihre Mutter schon vorgefahren war. Wir radelten zu unserem Haus in der Heide. Ich versuchte die Tür aufzumachen, aber die Mutter von Lucie hatte sie zu geschlossen. Dann gingen wir hinten herum und Lucie klopfte an der sperrigen Tür. „Mist, die ist auch zu.", sagte sie.
Nach einer Zeit hatten wir es überall probiert, aber es war zu und niemand war da. Wir radelten, so schnell wir konnten, zum Strand und guckten uns nach Lucies Mama um, aber sie war auch nicht hier. Wir machten uns Sorgen, denn es wurde schon dunkel und wir gingen wieder zu unserem Ferienhaus. Wir wollten warten, bis Lucies Mama kommt. Ich klingelte noch einmal und es waren Schritte zu hören. Und auf einmal ging die Tür auf und die Mama von Lucie stand vor uns.
Sie sagte: „Ihr seid aber spät dran."
„Wir haben dich überall gesucht", sagte ich.
Am Ende kam raus, daß sie nur ein Nickerchen gemacht hatte und uns nicht gehört hat.
Wir hatten noch schöne Ferien auf Hiddensee.  


In der Kürze liegt die Würze –
Literaturwettbewerb für Kinder 

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