Nur ein Traum

Das Mädchen Lisa verbrachte zwei Wochen von ihren Sommerferien auf der Insel Hiddensee. Natürlich nicht allein, sondern mit Mama, Papa und ihrer kleinen Schwester Amanda. Nun waren sie in Stralsund am Hafen angelangt und warteten auf die Fähre. Lisa fragte andauernd: „Wann ist die Fähre da? Kommt sie bald?" So nervte Lisa ihre Eltern eine ganze Zeit, bis ihre Eltern sagten: „Sei jetzt bitte, bitte still, guck die mal Amanda an, sie ist ganz still, sie sagt gar nichts!"
Lisa maulte: „Sie ist ja auch noch ein Baby, sie kann noch gar nicht reden." Dann kam die Fähre, Lisa sah sie als erste. Jetzt hatte sie wieder gute Laune. Auf der Fähre schlief sie sofort ein. Sie träumte, daß erst das Boot überlief und dann kippte es zur Seite, alle schrieen durcheinander.
„Hilfe, wo sind die Schwimmwesten?" „Wo ist mein Baby?", schrie eine Frau. „Meine Familie?", rief ein Vater. Und Lisa rief: „Mama, Papa, Amanda, wo seid ihr?"
Dann weckte Lisas Mama ihre Tochter: „Aufwachen, wir sind gleich da!"
„Aber das Unglück? Und der Mann und diese Frau?" Lisas Papa fragte sich: „Wovon redet sie?" Ihre Mama sagte etwas verwirrt: „Das war ein Traum, Lisa. Wir steigen jetzt aus. Jeder bekommt ein Eis und danach laufen wir in unsere Ferienwohnung in Vitte." 


In der Kürze liegt die Würze –
Literaturwettbewerb für Kinder 

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