Das Programm für 2017 

 

  • 16. Juni 2017

    KAMMERKONZERT FÜR GEIGE SOLO mit Florian Mayer

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Der Dresdner Geiger Florian Mayer ist seit vielen Jahren auf Konzert-und Theaterbühnen in Deutschland und darüber hinaus zuhause und begeistert ein immer größer werdendes Publikum. Fundierter musikalischer Vortrag und launige Moderation gehen bei ihm stets Hand in Hand. Florian Mayer arbeitet für Projekte in allen künstlerischen Sparten und Genres. In diesem Jahr spielte er unter anderem die Nationalhymnen der Fußball-EM an einem Konzertabend und ist mit seinem Paganini-Programm unterwegs. In Dresden leitet er unter dem Titel "Mayer trifft..." eine eigene Talk-Reihe.

    Florian Mayer spielt N. Paganini, L. v. Beethoven, M. Reger, M. Ravel und A. Dvorak sowie Improvisationen in unterschiedlichen Spiel- und Stilarten.

    (Foto: Daniela Laske)


  • 09. Juni 2017

    AUTORENLESUNG Adriana Altaras: Das Meer und ich waren im besten Alter. Geschichten aus meinem Leben

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    Eine Ehekrise, die am gemeinsamen Bücherregal ausgetragen wird. Ein KZ-Gedenkstättenbesuch mit dem jüngsten Sohn. Eine Liebeserklärung an die jüdische Literatur und eine Kriegserklärung an die Angst. In ihren urkomischen und berührenden, ihren stets überraschenden und scharfsinnigen Geschichten vermisst Adriana Altaras unsere Gegenwart. Sie erzählt von Mut und Zivilcourage, vom Älterwerden und dem Umgang mit Erinnerung.

    Adriana Altaras wurde 1960 in Zagreb geboren, lebte ab 1964 in Italien, später in Deutschland. Sie studierte Schauspiel in Berlin und New York, spielte in Film- und Fernsehproduktionen und inszeniert seit den Neunzigerjahren an Schauspiel- und Opernhäusern. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Bundesfilmpreis, den Theaterpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und den Silbernen Bären für schauspielerische Leistungen. 2012 erschien ihr Bestseller »Titos Brille«. 2014 folgte »Doitscha«, ihr hochgelobtes zweites Buch. Adriana Altaras lebt mit ihrer Familie in Berlin.                                         KiWi Verlag


  • 06. Juni 2017

    71. TODESTAG GERHART HAUPTMANNS >SONDERFÜHRUNG<

    Dienstag, 15.00 Uhr

    Gerhart Hauptmann und die Moderne seiner Zeit (Franziska Ploetz)

    Bei einem Rundganges durch das Sommerhaus wird Hauptmanns zahlreichen Verbindungen zur Moderne des ausgehenden 19. Jahrhunderts, vor allem der Berliner Sezession, nachgegangen.

    AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG „HIDDENSEER SCHULE“ um 16 Uhr

    fotolovestory: die weber, nach gerhart hauptmann (6. Juni bis 3. Juli)

    In Kooperation mit der Regionalen Schule Hiddensee eröffnen wir eine Präsentation des Deutschunterrichtes Klasse 9 bis 10.

    Preis: Eintritt + Führung


  • 04. Juni 2017

    KAMMERKONZERT am Pfingstsonntag mit Patrick Koch und Helge Aurich

    Sonntag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Patrick Koch wurde 1992 in Tübingen geboren und erhielt seinen ersten Klarinettenunterricht vom Vater im Alter von 8 Jahren. Im Frühjahr 2008 wechselte er zudem zusätzlich in die Klarinettenklasse von Rudolf Mauz an die Tübinger Musikschule. Nachdem er im Frühjahr 2012 sein Abitur am evangelischen Firstwald Gymnasium Mössingen abgelegt hat, nahm er im Oktober 2012 ein Musikstudium bei Prof. Norbert Kaiser an der Musikhochschule Stuttgart auf. Parallel zur Klarinette erhielt er Klavierunterricht und Dirigierstunden von zahlreichen Dozenten. Er leitete selbst eigene Orchester. Patrick Koch nahm mehrmals in Folge erfolgreich am Wettbewerb Jugend-Musiziert teil und errang diverse Bundespreise in den Wertungen „Solo“, „Besondere Ensembles“ und„Klavier-Kammermusik“. Außerdem war er 2. Preisträger des 1. Wetzlarer Klarinettenwettbewerbs 2012 der deutschen Klarinettengesellschaft. Darüber hinaus absolvierte er mehrere Meisterkurse unter anderem bei Prof. Sabine Meyer, Prof. Rainer Wehle und Prof. Manfred Lindner. Patrick Koch spielt und spielte in zahlreichen Orchestern, wie z.B. demHochschulsinfonieorchester Stuttgart und im Landesjugendorchester Baden Württemberg. Seit Januar 2017 ist er als 1. Soloklarinettist am Nationaltheater Mannheim engagiert. Darüberhinaus ist er immer wieder Gast in anderen Orchestern, wie z.B. den Stuttgarter Philharmonikern, den Nürnberger Sinfonikern oder der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Mit seinem Klezmertrio „Konésch“, bestehend aus Kontrabass, Gitarre und Klarinette gibt er zudem überregional Konzerte und tritt als Solist und Kammermusiker mit zahlreichen Orchestern und Ensembles auf.

    Helge Aurich, geboren 1985 in Stuttgart, begann im Alter von vier Jahren mit demKlavierspiel. Nach einem Jungstudium an der Musikhochschule Freiburg nahm er nach dem Abitur sein Klavierstudium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Matthias Kirschnereit und Karl-Heinz Will auf, welches er im künstlerischen sowie pädagogischen Bereich mit Bestnoten und Auszeichnung abschloss. Er ist mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und erhielt zahlreiche Förderpreise und Stipendien. Helge Aurich konzertierte als Solist u.a. mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock, der Neuen Philharmonie Westfalen, dem Theater Vorpommern und der Polnischen Kammerphilharmonie; er ist regelmäßig bei renommierten Festivals zu hören, u.a. bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Gezeiten Ostfriesland und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen entstanden beim SWR in Baden-Baden, beim MDR in Leipzig und beim Schweizer Radio SRF. Eine vielfältige Konzerttätigkeit führte ihn als Solist, Kammermusikpartner und Liedbegleiter bereits durch viele Länder Europas, nach Asien und in die USA. Neben seiner Tätigkeit als Konzertpianist ist Helge Aurich außerdem seit 2013 Dozent für Korrepetition an der Musikhochschule Stuttgart.

    Patrick Koch und Helge Aurich spielen Werke von: F. Devienne, A. Berg, C. M. von Weber, G. Finzi, E.Rautavaara, C.Debussy, G.Rossini


  • 26. Mai 2017

    AUTORENLESUNG Christoph Hein: Trutz

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    In seiner objektiven und zugleich einfühlenden Chronik der Lebensläufe zweier Familien bündelt Christoph Hein, die vergebliche Hoffnung auf eine Existenz jenseits von Elend und Sklaverei. Und so ist ihm ein Jahrhundertroman im zweifachen Sinn gelungen: ein Jahrhundert umgreifend, ein Jahrhundert widerspiegelnd...

    Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle Der fremde Freund / Drachenblut.
    Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis

    Foto: © Heike Steinweg / Suhrkamp Verlag


  • 19. Mai 2017

    KLAVIERABEND mit Mizuka Kano

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Mizuka Kano erhielt Klavierunterricht im Alter von vier Jahren bei der Mutter. Nach dem Besuch des Toho Gymnasiums für Musik in Tokyo studierte sie an der Toho Gakuen Hochschule für Musik; ihre Lehrer waren Hidemitsu Hayashi, Mikako Abe und Michail Woskressensky. Sie wirkte in mehreren Konzerten mit, in denen die besten Absolventen ihrer Hochschule vorgestellt wurden.

    Im Oktober 2003 kam sie nach Berlin, um ihr Studium an der Universität der Künste bei Klaus Hellwig fortzusetzen und im Januar 2012 hat sie das Konzertexamen erfolgreich abgeschlossen.Wichtige Anregungen erhielt Mizuka Kano durch Meisterkurse bei Sergio Perticaroli, Joaquin Achucarro, Pavel Gililov, Jerome Rose, Piotr Paleczny, Vladimir Viardo und Eliso Wirsaladze.

    Außerdem erhielt sie prägende Eindrücke in Begegnungen mit Künstlerpersönlichkeiten wie Dan Tai Son, Bruno Canino sowie Wolfgang Böttcher, Hartmut Rohde, Pierre Amoyal und Menahem Pressler. Mizuka Kano begeisterte sich schon sehr früh für Kammermusik und spielte in vielen verschiedenen Besetzungen – von Liedbegleitung und Duo bis Klavierquintett.

    Mizuka Kano spielt Werke von: J. S. Bach, F. Hensel-Mendelssohn und F. Schubert


  • 13. Mai 2017

    7. MUSIKERRESIDENZ DER STUDIENSTIFTUNG DES DEUTSCHEN VOLKES IM GERHART-HAUPTMANN-HAUS

    Samstag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 12 Euro

    Während eines siebentägigen Aufenthaltes erarbeiten junge, hochbegabte Musikstipendiaten ein Konzertprogramm.

    Anne Siebrasse (Sopran- und Altsaxophon) und Regina Reiter (Sopran, Alt und Baritonsaxophon)

    mit Werken von u.a. J. S. Bach, P. Hindemith, A. Piazzolla, B. Bartok, G.Ph. Telemann, R. Martino und R. Buckland


  • 16. April 2017

    Klavierabend mit Matthias Kirschnereit

    Sonntag, 19.30 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Matthias Kirschnereit pflegt den schönsten Zugang zur Musik, den man sich denken kann: Er ist dem Empfindungsreichtum, dem Atem und damit überhaupt den menschlichen Zügen der Musik auf der Spur. Und diese Wege geht er dann, nach ausgiebiger Analyse und umfangreichem Repertoirestudium, letztlich doch »rein intuitiv«, wie er sagt. Die FAZ schrieb: »Er ist ein Ausdrucksmusiker par excellence, der mit seinem Klavierspiel die spezifisch deutsche Klavierkunst fortsetzt.« Tatsächlich führt die Reihe seiner Lehrer über Renate Kretschmar-Fischer, Conrad Hansen, Edwin Fischer, Martin Krause direkt zu Franz Liszt.                              Seit langem ist er auch ein begeisterter Kammermusiker, der in jüngerer Zeit mit Musikern wie dem Violinisten Christian Tetzlaff, der Klarinettistin Sharon Kam, dem Cellisten Adrian Brendel sowie dem Vogler-, dem Minguet- und dem Szymanowski-Quartett musizierte. Matthias Kirschnereit liebt das Kammermusikspiel – bei zahlreichen Konzerten und Festivals ist es stets eine willkommene Bereichung und zusätzliche Inspiration. Partner waren dabei in der Vergangenheit unter anderem Christian Tetzlaff, das Artemis sowie das Szymanowski Quartett und das Trio Mirabeau. Matthias Kirschnereit zählt heute zu den führenden deutschen Pianisten seiner Generation. Seine Neueinspielung sämtlicher Klavierkonzerte Wolfgang Amadeus Mozarts’ zusammen mit den Bamberger Symphonikern zum Mozartjahr 2006 wurde weltweit mit begeistertem Echo aufgenommen. Die Neue Zürcher Zeitung titelte: „Die Entdeckung des Mozartjahres heißt Matthias Kirschnereit“. Matthias Kirschnereit studierte an der Musikhochschule Detmold bei Renate Kretschmar-Fischer; prägende künstlerische Einflüsse erfuhr er durch die langjährige Verbindung mit Claudio Arrau, Bruno Leonardo Gelber, Oleg Maisenberg und Murray Perahia. Er war Preisträger beim Deutschen Musikwettbewerb, beim Internationalen Concours Géza Anda sowie beim Internationalen Australischen Klavierwettbewerb in Sydney. Matthias Kirschnereit ist seit 1997 Professor an der neu gegründeten Hochschule für Musik und Theater Rostock. Viele seiner Studenten sind inzwischen Preisträger internationaler Wettbewerbe. Er gibt Meisterkurse in aller Welt. Hierzulande engagiert er sich im von Lars Vogt ins Leben gerufenen Jugendprojekt „Rhapsody in School“.

    Matthias Kirschnereit spielt Werke von von G.F. Händel, CPE Bach, M.Clementi und J.Brahms

    (Foto: Maike Helbig)


  • 01. April 2017

    AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

    Samstag, 15.00 Uhr

    AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG „HIDDENSEER SCHULE“

    Zauberhafte Wesen“ (1. April bis 31. Mai)
    Eine Kooperation mit der Regionalen Schule Hiddensee

    Die Farbe ROT war im Kunstunterricht der Klasse 1/ 2 Gegenstand der Auseinandersetzung mit den Grundfarben. Als Abschlussübung färbten die Schülerinnen und Schüler zauberhafte Wesen, welche Fantasie und Wirklichkeit gleichermaßen entsprungen scheinen... Die Klasse 3/4 schuf im Werkunterricht Stabpuppen aus Pappmaché. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt – jede Puppe zeigt so ihr ganz eigenes Gesicht.

    Eintritt frei


  • 01. Januar 2017

    LIEDERABEND - Neujahrskonzert

    Sonntag, 19.30 Uhr
    Eintritt: 18 Euro

    LIEDERABEND

    Roman Trekel (Bariton, Staatsoper Berlin) ist seit über 20 Jahren Mitglied des Ensembles der Deutschen Staatsoper Berlin, wo er alle große Rollen seines Fachs von Mozart bis Wagner singt. R. Trekel erhielt Preise bei internationalen Gesangswettbewerben, u.a. 1989 den 1. Preis beim Internationalen Liedwettbewerb 'Walter Gruner' in London. Konzerte in der Alten Oper Frankfurt, dem MDR Leipzig, NDR Hannover, der Kölner Philharmonie, bei den Schwetzinger Festspielen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, der Wigmore Hall London, dem Musikverein Wien, Zürich, Brüssel, Atlanta, Chicago, New York, Orchesterkonzerte u.a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Sinfonieorchester des Mitteldeutschen Rundfunks, den Münchner Philharmonikern, dem Chicago Symphonie Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra dokumentieren seine umfangreiche Konzerttätigkeit. Er sang beiden Salzburger Festspielen, ist Gast u.a. an den Opern Amsterdam, Brüssel, Catania, Florenz, Genf, Covent Garden London, Madrid, Zürich, Tokio, den Staatsopern München und Dresden, der Deutschen Oper Berlin und seit 1996 bei den Bayreuther Festspielen. 2010 Debüt an der Mailänder Scala. Dezember 2000 Verleihung des Kammersängertitels.Seit Sommer 2007 Professur für Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. 

    Oliver Pohl (Pianist) wurde in Berlin geboren. Von 1983 bis 89 studierte er an der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler" Dirigieren und Klavier- Kammermusik und besuchte Kurse bei Heinz Rögner und Max Pommer. 1990 wurde er Preisträger beim Kammermusik- Wettbewerb "Vittorio Gui" in Florenz. Seit 1993 arbeitet Oliver Pohl als freischaffender Dirigent und Pianist in Berlin, wo er auch eine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" ausübt. Zahlreiche Konzerte führten ihn in viele Staaten Europas, nach Asien und in die deutschen Metropolen. Über mehrere Jahre gehörte er als Pianist zur Liedklasse von Dietrich Fischer-Dieskau. Er ist unter anderem Klavierpartner bei den Liederabenden von Roman Trekel, mit dem ihn eine langjährige Zusammenarbeit verbindet. Oliver Pohl leitete Opernproduktionen der Musikfestspiele Potsdam- Sanssouci, war Gastdirigent beim Deutschen Kammerorchester, an der Komischen Oper Berlin, seit mehreren Jahren beim Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt sowie beim Philharmonischen Staatsorchester Halle. Regelmäßig ist er als Pianist und Dirigent am Konzerthaus Berlin tätig.

    Roman Trekel (Bariton, Staatsoper Berlin) singt Lieder und Balladen von Carl Loewe, Am Klavier: Oliver Pohl


  • 31. Dezember 2016

    LIEDERABEND - Silvesterkonzert

    Samstag, 19.30 Uhr
    Eintritt: 18 Euro

    LIEDERABEND

    Roman Trekel(Bariton, Staatsoper Berlin) ist seit über 20 Jahren Mitglied des Ensembles der Deutschen Staatsoper Berlin, wo er alle große Rollen seines Fachs von Mozart bis Wagner singt. R. Trekel erhielt Preise bei internationalen Gesangswettbewerben, u.a. 1989 den 1. Preis beim Internationalen Liedwettbewerb 'Walter Gruner' in London. Konzerte in der Alten Oper Frankfurt, dem MDR Leipzig, NDR Hannover, der Kölner Philharmonie, bei den Schwetzinger Festspielen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, der Wigmore Hall London, dem Musikverein Wien, Zürich, Brüssel, Atlanta, Chicago, New York, Orchesterkonzerte u.a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Sinfonieorchester des Mitteldeutschen Rundfunks, den Münchner Philharmonikern, dem Chicago Symphonie Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra dokumentieren seine umfangreiche Konzerttätigkeit. Er sang beiden Salzburger Festspielen, ist Gast u.a. an den Opern Amsterdam, Brüssel, Catania, Florenz, Genf, Covent Garden London, Madrid, Zürich, Tokio, den Staatsopern München und Dresden, der Deutschen Oper Berlin und seit 1996 bei den Bayreuther Festspielen. 2010 Debüt an der Mailänder Scala. Dezember 2000 Verleihung des Kammersängertitels.Seit Sommer 2007 Professur für Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

    Oliver Pohl (Pianist) wurde in Berlin geboren. Von 1983 bis 89 studierte er an der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler" Dirigieren und Klavier- Kammermusik und besuchte Kurse bei Heinz Rögner und Max Pommer. 1990 wurde er Preisträger beim Kammermusik- Wettbewerb "Vittorio Gui" in Florenz. Seit 1993 arbeitet Oliver Pohl als freischaffender Dirigent und Pianist in Berlin, wo er auch eine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" ausübt. Zahlreiche Konzerte führten ihn in viele Staaten Europas, nach Asien und in die deutschen Metropolen. Über mehrere Jahre gehörte er als Pianist zur Liedklasse von Dietrich Fischer-Dieskau. Er ist unter anderem Klavierpartner bei den Liederabenden von Roman Trekel, mit dem ihn eine langjährige Zusammenarbeit verbindet. Oliver Pohl leitete Opernproduktionen der Musikfestspiele Potsdam- Sanssouci, war Gastdirigent beim Deutschen Kammerorchester, an der Komischen Oper Berlin, seit mehreren Jahren beim Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt sowie beim Philharmonischen Staatsorchester Halle. Regelmäßig ist er als Pianist und Dirigent am Konzerthaus Berlin tätig.

    Roman Trekel (Bariton, Staatsoper Berlin) singt Lieder und Balladen von Carl Loewe, Am Klavier: Oliver Pohl


  • 18. November 2016

    Im Rahmen des Vorlesetags "Die Insel liest"

    Freitag, 14.30 Uhr

    Wir laden Sie / Euch herzlich ein:    

    Im Rahmen des Vorlesetags                                       „ Die Insel liest“

    Hier bei uns im Hauptmann-Haus liest Geli Schönig:

    SIEGFRIED LENZ                       „Jütländische Kaffeetafeln“

    bei Kaffee, Kakao und Keksen


  • 01. Oktober 2016

    6. MUSIKERRESIDENZ DER STUDIENSTIFTUNG DES DEUTSCHEN VOLKES IM GERHART-HAUPTMANNHAUS

    Samstag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 12 Euro

    ABSCHLUSSKONZERT DER STIPENDIATEN   
    Xenon Saxophonquartett

    Die Studienstiftung des deutschen Volkes lobt in Kooperation mit der Gerhart-Hauptmann-Stiftung eine Residenz für Kammermusik im Gerhart-Hauptmann-Haus aus. Während eines siebentägigen Aufenthaltes erarbeiten junge, hochbegabte Musiker ein Konzertprogramm.

    Das Xenon Saxophonquartett zählt als international preisgekröntes Ensemble zu den jungen Hoffnungsträgern der Kammermusikszene. Ihr Können stellten sie sowohl in renommierten Konzertstätten (u.a. Beethoven-Haus Bonn), als auch bei zahlreichen Radio-Auftritten unter Beweis. Das Ensemble leitet seinen Namen von dem äußerst seltenen einatomigen Edelgas Xenon ab. So besonders wie dieses wertvolle Element in Technik und Wissenschaft ist, so wollen die vier Saxophonisten ihre musikalische Leidenschaft dynamisch, innovativ und modern ihrem Publikum vorstellen. Für Lukas Stappenbeck (Sopran), Anže Rupnik (Alt), Adrian Durm (Tenor) und Benjamin Reichel (Bariton) ist dieser Name Verpflichtung, musikalisch eine Einheit, ähnlich dem Edelgas, mit disziplinierter Spielfreude höchste Professionalität zu erreichen. Die vier Saxophonisten, die alle Ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln in den Klassen von Prof. Daniel Gauthier (Solo) und Sebastian Pottmeier (Kammermusik) genießen, fanden sich im Jahre 2010 zusammen und spielen seither zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. So spielte das Quartett oftmals live im Radio und konzertierte im Sommer 2012 auf dem Festival „ Les musicales de Grillon“ in Frankreich. Außerdem ist das Quartett seit 2013 Stipendiat des „Yehudi Menuhin–LiveMusicNow Köln e.V.“ und der „Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung“. Darüber hinaus gewann das Ensemble im Oktober 2014 den „Marco Fiorindo“- Wettbewerb in Turin (Italien). Als weiteres Highlight zählt der Auftritt im Gerry-Weber-Stadion Halle (NRW-Sommernacht der Landesregierung), bei dem das Quartett solistisch mit der Nordwestdeutschen Philharmonie vor rund 6000 Konzertbesuchern zu hören und auch im Fernsehen (WDR) zu sehen war. Das Xenon Saxophonquartett besteht aus Musikern, die sowohl solistisch als auch in anderen Formationen schon zahlreiche Konzerte und Wettbewerbe auf der ganzen Welt gespielt haben. Für das gemeinsame Musizieren bedeutet dies eine unbeschreiblich große Bereicherung. Hier wären 1. Preise beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert zu nennen, wie auch Preise bei namhaften Wettbewerben wie u.a. dem "Grachtenfestival-Concours“ in Amsterdam.  Das Kammermusikstudium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bietet dem Quartett die Möglichkeit, sich stetig bei renommierten Musikern fortzubilden.

    Florent Schmitt : Quatuor pour Saxophones; Iannis Xenakis: XAS für Saxophonquartett; Gabriel Pierné: Introdution et variations sur une theme populaire; Joseph Haydn: Streichquartett in h-moll op. 33 Nr. 1; Edward Grieg: Suite im alten Stil in G-Dur op. 40 „Aus Holberg's Zeit“

    Lukas Stappenbeck (Sopransaxophon), Anže Rupnik (Altsaxophon), Adrian Durm (Tenorsaxopon) und Benjamin Reichel (Baritonsaxophon)


  • 21. September 2016

    Insellichter - Musikalische Entdeckungen mit Florian Mayer - Violine

    Mittwoch, 19.00 Uhr
    Eintritt: 12 Euro

    Was sollte man auf eine einsame Insel mitnehmen? Wäre es denn wirklich so einsam? Muss man überhaupt etwas mitnehmen? Vielleicht hat man den Kopf voller Gedanken und Erinnerungen oder zumindest einige Melodien im Kopf? Eine Barcarole des Teufelsgeigers Niccolò Paganini. Das berühmte Lied von den Caprifischern. Gesänge vom schottischen Eiland. Virtuose Wellenspiele und träumerische Melodien, die zum Segelsetzen einladen.
    Der Dresdner Geiger Florian Mayer ist seit vielen Jahren auf Konzert-und Theaterbühnen in Deutschland und darüber hinaus zuhause und begeistert ein immer größer werdendes Publikum. Fundierter musikalischer Vortrag und launige Moderation gehen bei ihm stets Hand in Hand. Florian Mayer arbeitet für Projekte in allen künstlerischen Sparten und Genres. In diesem Jahr spielte er unter anderem die Nationalhymnen der Fußball-EM an einem Konzertabend und ist mit seinem Paganini-Programm unterwegs. In Dresden leitet er unter dem Titel "Mayer trifft..." eine eigene Talk-Reihe.

    (Foto: Daniela Laske)


  • 16. September 2016

    AUTORENLESUNG Sigrid Damm: >>Sommerregen der Liebe<< - Goethe und Frau von Stein

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    Als „Krankheit“ hat Goethe seine Liebe zu Charlotte von Stein bezeichnet, als „eine Krankheit, die mir kostbarer ist als die vollkommenste Gesundheit und von der ich nie genesen will“. Eine ungeheuerliche Diagnose, die in die Nähe der „Krankheit zum Tode“ führt, an der Werther zugrunde geht. Goethe hat sich davon losgerissen. Die Nachwelt aber brütet seit fast zweihundert Jahren über den 1700 Briefen, Gedichten, Kurzmitteilungen, die zwischen 1775 und 1786 von ihm an Frau von Stein gingen. [...] Sigrid Damm, die ihrerseits empfindsame Kennerin der deutschen Klassik, hat eine knappe Auswahl daraus getroffen, die alle anlocken kann, die erst einmal vor tausend Seiten zurückschrecken. (Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung)

    Sigrid Damm, in Gotha/Thüringen geboren, lebt als freie Schriftstellerin in Berlin und Mecklenburg. Die Autorin ist Mitglied des P.E.N. und der Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur. Sie erhielt für ihr Werk zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Feuchtwanger-, Mörike- und den Thüringer Literaturpreis. Sigrid Damm steht seit Jahrzehnten für ehrliche Worte in der deutschen Gegenwartsliteratur. Sie beherrscht die Gabe auch zwischen den Zeilen Mitteilungen machen zu können. Viele ehemalige DDR - Bürger sind der ehemaligen DDR - Schriftstellerin noch heute dafür dankbar, gehört sie doch einem Berufszweig an in dem sich viele schrecklich verbogen haben. Sigrid Damm kann noch heute, in der gesamtdeutschen Literaturszene erhobenen Hauptes ihren alten und neuen Lesern ins Angesicht schauen.

    © Ute Karen Seggelke/Suhrkamp Verlag



Aktuelle Veranstaltungen