Das Programm für 2017 

 

  • 16. April 2017

    Klavierabend mit Matthias Kirschnereit

    Sonntag, 19.30 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Matthias Kirschnereit pflegt den schönsten Zugang zur Musik, den man sich denken kann: Er ist dem Empfindungsreichtum, dem Atem und damit überhaupt den menschlichen Zügen der Musik auf der Spur. Und diese Wege geht er dann, nach ausgiebiger Analyse und umfangreichem Repertoirestudium, letztlich doch »rein intuitiv«, wie er sagt. Die FAZ schrieb: »Er ist ein Ausdrucksmusiker par excellence, der mit seinem Klavierspiel die spezifisch deutsche Klavierkunst fortsetzt.« Tatsächlich führt die Reihe seiner Lehrer über Renate Kretschmar-Fischer, Conrad Hansen, Edwin Fischer, Martin Krause direkt zu Franz Liszt.                              Seit langem ist er auch ein begeisterter Kammermusiker, der in jüngerer Zeit mit Musikern wie dem Violinisten Christian Tetzlaff, der Klarinettistin Sharon Kam, dem Cellisten Adrian Brendel sowie dem Vogler-, dem Minguet- und dem Szymanowski-Quartett musizierte. Matthias Kirschnereit liebt das Kammermusikspiel – bei zahlreichen Konzerten und Festivals ist es stets eine willkommene Bereichung und zusätzliche Inspiration. Partner waren dabei in der Vergangenheit unter anderem Christian Tetzlaff, das Artemis sowie das Szymanowski Quartett und das Trio Mirabeau. Matthias Kirschnereit zählt heute zu den führenden deutschen Pianisten seiner Generation. Seine Neueinspielung sämtlicher Klavierkonzerte Wolfgang Amadeus Mozarts’ zusammen mit den Bamberger Symphonikern zum Mozartjahr 2006 wurde weltweit mit begeistertem Echo aufgenommen. Die Neue Zürcher Zeitung titelte: „Die Entdeckung des Mozartjahres heißt Matthias Kirschnereit“. Matthias Kirschnereit studierte an der Musikhochschule Detmold bei Renate Kretschmar-Fischer; prägende künstlerische Einflüsse erfuhr er durch die langjährige Verbindung mit Claudio Arrau, Bruno Leonardo Gelber, Oleg Maisenberg und Murray Perahia. Er war Preisträger beim Deutschen Musikwettbewerb, beim Internationalen Concours Géza Anda sowie beim Internationalen Australischen Klavierwettbewerb in Sydney. Matthias Kirschnereit ist seit 1997 Professor an der neu gegründeten Hochschule für Musik und Theater Rostock. Viele seiner Studenten sind inzwischen Preisträger internationaler Wettbewerbe. Er gibt Meisterkurse in aller Welt. Hierzulande engagiert er sich im von Lars Vogt ins Leben gerufenen Jugendprojekt „Rhapsody in School“.

    Matthias Kirschnereit spielt Werke von von G.F. Händel, CPE Bach, M.Clementi und J.Brahms

    (Foto: Maike Helbig)


  • 01. April 2017

    AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

    Samstag, 15.00 Uhr

    AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG „HIDDENSEER SCHULE“

    Zauberhafte Wesen“ (1. April bis 31. Mai)
    Eine Kooperation mit der Regionalen Schule Hiddensee

    Die Farbe ROT war im Kunstunterricht der Klasse 1/ 2 Gegenstand der Auseinandersetzung mit den Grundfarben. Als Abschlussübung färbten die Schülerinnen und Schüler zauberhafte Wesen, welche Fantasie und Wirklichkeit gleichermaßen entsprungen scheinen... Die Klasse 3/4 schuf im Werkunterricht Stabpuppen aus Pappmaché. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt – jede Puppe zeigt so ihr ganz eigenes Gesicht.

    Eintritt frei


  • 01. Januar 2017

    LIEDERABEND - Neujahrskonzert

    Sonntag, 19.30 Uhr
    Eintritt: 18 Euro

    LIEDERABEND

    Roman Trekel (Bariton, Staatsoper Berlin) ist seit über 20 Jahren Mitglied des Ensembles der Deutschen Staatsoper Berlin, wo er alle große Rollen seines Fachs von Mozart bis Wagner singt. R. Trekel erhielt Preise bei internationalen Gesangswettbewerben, u.a. 1989 den 1. Preis beim Internationalen Liedwettbewerb 'Walter Gruner' in London. Konzerte in der Alten Oper Frankfurt, dem MDR Leipzig, NDR Hannover, der Kölner Philharmonie, bei den Schwetzinger Festspielen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, der Wigmore Hall London, dem Musikverein Wien, Zürich, Brüssel, Atlanta, Chicago, New York, Orchesterkonzerte u.a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Sinfonieorchester des Mitteldeutschen Rundfunks, den Münchner Philharmonikern, dem Chicago Symphonie Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra dokumentieren seine umfangreiche Konzerttätigkeit. Er sang beiden Salzburger Festspielen, ist Gast u.a. an den Opern Amsterdam, Brüssel, Catania, Florenz, Genf, Covent Garden London, Madrid, Zürich, Tokio, den Staatsopern München und Dresden, der Deutschen Oper Berlin und seit 1996 bei den Bayreuther Festspielen. 2010 Debüt an der Mailänder Scala. Dezember 2000 Verleihung des Kammersängertitels.Seit Sommer 2007 Professur für Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. 

    Oliver Pohl (Pianist) wurde in Berlin geboren. Von 1983 bis 89 studierte er an der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler" Dirigieren und Klavier- Kammermusik und besuchte Kurse bei Heinz Rögner und Max Pommer. 1990 wurde er Preisträger beim Kammermusik- Wettbewerb "Vittorio Gui" in Florenz. Seit 1993 arbeitet Oliver Pohl als freischaffender Dirigent und Pianist in Berlin, wo er auch eine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" ausübt. Zahlreiche Konzerte führten ihn in viele Staaten Europas, nach Asien und in die deutschen Metropolen. Über mehrere Jahre gehörte er als Pianist zur Liedklasse von Dietrich Fischer-Dieskau. Er ist unter anderem Klavierpartner bei den Liederabenden von Roman Trekel, mit dem ihn eine langjährige Zusammenarbeit verbindet. Oliver Pohl leitete Opernproduktionen der Musikfestspiele Potsdam- Sanssouci, war Gastdirigent beim Deutschen Kammerorchester, an der Komischen Oper Berlin, seit mehreren Jahren beim Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt sowie beim Philharmonischen Staatsorchester Halle. Regelmäßig ist er als Pianist und Dirigent am Konzerthaus Berlin tätig.

    Roman Trekel (Bariton, Staatsoper Berlin) singt Lieder und Balladen von Carl Loewe, Am Klavier: Oliver Pohl


  • 31. Dezember 2016

    LIEDERABEND - Silvesterkonzert

    Samstag, 19.30 Uhr
    Eintritt: 18 Euro

    LIEDERABEND

    Roman Trekel(Bariton, Staatsoper Berlin) ist seit über 20 Jahren Mitglied des Ensembles der Deutschen Staatsoper Berlin, wo er alle große Rollen seines Fachs von Mozart bis Wagner singt. R. Trekel erhielt Preise bei internationalen Gesangswettbewerben, u.a. 1989 den 1. Preis beim Internationalen Liedwettbewerb 'Walter Gruner' in London. Konzerte in der Alten Oper Frankfurt, dem MDR Leipzig, NDR Hannover, der Kölner Philharmonie, bei den Schwetzinger Festspielen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, der Wigmore Hall London, dem Musikverein Wien, Zürich, Brüssel, Atlanta, Chicago, New York, Orchesterkonzerte u.a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Sinfonieorchester des Mitteldeutschen Rundfunks, den Münchner Philharmonikern, dem Chicago Symphonie Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra dokumentieren seine umfangreiche Konzerttätigkeit. Er sang beiden Salzburger Festspielen, ist Gast u.a. an den Opern Amsterdam, Brüssel, Catania, Florenz, Genf, Covent Garden London, Madrid, Zürich, Tokio, den Staatsopern München und Dresden, der Deutschen Oper Berlin und seit 1996 bei den Bayreuther Festspielen. 2010 Debüt an der Mailänder Scala. Dezember 2000 Verleihung des Kammersängertitels.Seit Sommer 2007 Professur für Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

    Oliver Pohl (Pianist) wurde in Berlin geboren. Von 1983 bis 89 studierte er an der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler" Dirigieren und Klavier- Kammermusik und besuchte Kurse bei Heinz Rögner und Max Pommer. 1990 wurde er Preisträger beim Kammermusik- Wettbewerb "Vittorio Gui" in Florenz. Seit 1993 arbeitet Oliver Pohl als freischaffender Dirigent und Pianist in Berlin, wo er auch eine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" ausübt. Zahlreiche Konzerte führten ihn in viele Staaten Europas, nach Asien und in die deutschen Metropolen. Über mehrere Jahre gehörte er als Pianist zur Liedklasse von Dietrich Fischer-Dieskau. Er ist unter anderem Klavierpartner bei den Liederabenden von Roman Trekel, mit dem ihn eine langjährige Zusammenarbeit verbindet. Oliver Pohl leitete Opernproduktionen der Musikfestspiele Potsdam- Sanssouci, war Gastdirigent beim Deutschen Kammerorchester, an der Komischen Oper Berlin, seit mehreren Jahren beim Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt sowie beim Philharmonischen Staatsorchester Halle. Regelmäßig ist er als Pianist und Dirigent am Konzerthaus Berlin tätig.

    Roman Trekel (Bariton, Staatsoper Berlin) singt Lieder und Balladen von Carl Loewe, Am Klavier: Oliver Pohl


  • 18. November 2016

    Im Rahmen des Vorlesetags "Die Insel liest"

    Freitag, 14.30 Uhr

    Wir laden Sie / Euch herzlich ein:    

    Im Rahmen des Vorlesetags                                       „ Die Insel liest“

    Hier bei uns im Hauptmann-Haus liest Geli Schönig:

    SIEGFRIED LENZ                       „Jütländische Kaffeetafeln“

    bei Kaffee, Kakao und Keksen


  • 01. Oktober 2016

    6. MUSIKERRESIDENZ DER STUDIENSTIFTUNG DES DEUTSCHEN VOLKES IM GERHART-HAUPTMANNHAUS

    Samstag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 12 Euro

    ABSCHLUSSKONZERT DER STIPENDIATEN   
    Xenon Saxophonquartett

    Die Studienstiftung des deutschen Volkes lobt in Kooperation mit der Gerhart-Hauptmann-Stiftung eine Residenz für Kammermusik im Gerhart-Hauptmann-Haus aus. Während eines siebentägigen Aufenthaltes erarbeiten junge, hochbegabte Musiker ein Konzertprogramm.

    Das Xenon Saxophonquartett zählt als international preisgekröntes Ensemble zu den jungen Hoffnungsträgern der Kammermusikszene. Ihr Können stellten sie sowohl in renommierten Konzertstätten (u.a. Beethoven-Haus Bonn), als auch bei zahlreichen Radio-Auftritten unter Beweis. Das Ensemble leitet seinen Namen von dem äußerst seltenen einatomigen Edelgas Xenon ab. So besonders wie dieses wertvolle Element in Technik und Wissenschaft ist, so wollen die vier Saxophonisten ihre musikalische Leidenschaft dynamisch, innovativ und modern ihrem Publikum vorstellen. Für Lukas Stappenbeck (Sopran), Anže Rupnik (Alt), Adrian Durm (Tenor) und Benjamin Reichel (Bariton) ist dieser Name Verpflichtung, musikalisch eine Einheit, ähnlich dem Edelgas, mit disziplinierter Spielfreude höchste Professionalität zu erreichen. Die vier Saxophonisten, die alle Ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln in den Klassen von Prof. Daniel Gauthier (Solo) und Sebastian Pottmeier (Kammermusik) genießen, fanden sich im Jahre 2010 zusammen und spielen seither zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. So spielte das Quartett oftmals live im Radio und konzertierte im Sommer 2012 auf dem Festival „ Les musicales de Grillon“ in Frankreich. Außerdem ist das Quartett seit 2013 Stipendiat des „Yehudi Menuhin–LiveMusicNow Köln e.V.“ und der „Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung“. Darüber hinaus gewann das Ensemble im Oktober 2014 den „Marco Fiorindo“- Wettbewerb in Turin (Italien). Als weiteres Highlight zählt der Auftritt im Gerry-Weber-Stadion Halle (NRW-Sommernacht der Landesregierung), bei dem das Quartett solistisch mit der Nordwestdeutschen Philharmonie vor rund 6000 Konzertbesuchern zu hören und auch im Fernsehen (WDR) zu sehen war. Das Xenon Saxophonquartett besteht aus Musikern, die sowohl solistisch als auch in anderen Formationen schon zahlreiche Konzerte und Wettbewerbe auf der ganzen Welt gespielt haben. Für das gemeinsame Musizieren bedeutet dies eine unbeschreiblich große Bereicherung. Hier wären 1. Preise beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert zu nennen, wie auch Preise bei namhaften Wettbewerben wie u.a. dem "Grachtenfestival-Concours“ in Amsterdam.  Das Kammermusikstudium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bietet dem Quartett die Möglichkeit, sich stetig bei renommierten Musikern fortzubilden.

    Florent Schmitt : Quatuor pour Saxophones; Iannis Xenakis: XAS für Saxophonquartett; Gabriel Pierné: Introdution et variations sur une theme populaire; Joseph Haydn: Streichquartett in h-moll op. 33 Nr. 1; Edward Grieg: Suite im alten Stil in G-Dur op. 40 „Aus Holberg's Zeit“

    Lukas Stappenbeck (Sopransaxophon), Anže Rupnik (Altsaxophon), Adrian Durm (Tenorsaxopon) und Benjamin Reichel (Baritonsaxophon)


  • 21. September 2016

    Insellichter - Musikalische Entdeckungen mit Florian Mayer - Violine

    Mittwoch, 19.00 Uhr
    Eintritt: 12 Euro

    Was sollte man auf eine einsame Insel mitnehmen? Wäre es denn wirklich so einsam? Muss man überhaupt etwas mitnehmen? Vielleicht hat man den Kopf voller Gedanken und Erinnerungen oder zumindest einige Melodien im Kopf? Eine Barcarole des Teufelsgeigers Niccolò Paganini. Das berühmte Lied von den Caprifischern. Gesänge vom schottischen Eiland. Virtuose Wellenspiele und träumerische Melodien, die zum Segelsetzen einladen.
    Der Dresdner Geiger Florian Mayer ist seit vielen Jahren auf Konzert-und Theaterbühnen in Deutschland und darüber hinaus zuhause und begeistert ein immer größer werdendes Publikum. Fundierter musikalischer Vortrag und launige Moderation gehen bei ihm stets Hand in Hand. Florian Mayer arbeitet für Projekte in allen künstlerischen Sparten und Genres. In diesem Jahr spielte er unter anderem die Nationalhymnen der Fußball-EM an einem Konzertabend und ist mit seinem Paganini-Programm unterwegs. In Dresden leitet er unter dem Titel "Mayer trifft..." eine eigene Talk-Reihe.

    (Foto: Daniela Laske)


  • 16. September 2016

    AUTORENLESUNG Sigrid Damm: >>Sommerregen der Liebe<< - Goethe und Frau von Stein

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    Als „Krankheit“ hat Goethe seine Liebe zu Charlotte von Stein bezeichnet, als „eine Krankheit, die mir kostbarer ist als die vollkommenste Gesundheit und von der ich nie genesen will“. Eine ungeheuerliche Diagnose, die in die Nähe der „Krankheit zum Tode“ führt, an der Werther zugrunde geht. Goethe hat sich davon losgerissen. Die Nachwelt aber brütet seit fast zweihundert Jahren über den 1700 Briefen, Gedichten, Kurzmitteilungen, die zwischen 1775 und 1786 von ihm an Frau von Stein gingen. [...] Sigrid Damm, die ihrerseits empfindsame Kennerin der deutschen Klassik, hat eine knappe Auswahl daraus getroffen, die alle anlocken kann, die erst einmal vor tausend Seiten zurückschrecken. (Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung)

    Sigrid Damm, in Gotha/Thüringen geboren, lebt als freie Schriftstellerin in Berlin und Mecklenburg. Die Autorin ist Mitglied des P.E.N. und der Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur. Sie erhielt für ihr Werk zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Feuchtwanger-, Mörike- und den Thüringer Literaturpreis. Sigrid Damm steht seit Jahrzehnten für ehrliche Worte in der deutschen Gegenwartsliteratur. Sie beherrscht die Gabe auch zwischen den Zeilen Mitteilungen machen zu können. Viele ehemalige DDR - Bürger sind der ehemaligen DDR - Schriftstellerin noch heute dafür dankbar, gehört sie doch einem Berufszweig an in dem sich viele schrecklich verbogen haben. Sigrid Damm kann noch heute, in der gesamtdeutschen Literaturszene erhobenen Hauptes ihren alten und neuen Lesern ins Angesicht schauen.

    © Ute Karen Seggelke/Suhrkamp Verlag


  • 09. September 2016

    KAMMERKONZERT mit Stefan Hempel

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Stefan Hempel, geboren in Leipzig. Erster Violinunterricht im Alter von fünf Jahren. Ab 1999 Studium er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, zunächst bei Prof. Michael Vogler, ab Sommer 2003 in der Violinklasse von Prof. Stephan Picard, wo er Anfang 2008 sein Zusatzstudium mit dem Konzertexamen abschließt. Violin- und Kammermusik-Meisterkurse, Preise bei internationalen Violinwettbewerben. Weitere Konzertreisen u. a. In Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Litauen, den USA, Japan und Argentinien. Aushilfe im Orchester der Berliner Philharmoniker, Gastkonzertmeister im Folkwang-Kammerorchester Essen, im Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und im Mendelssohn Kammerorchester Leipzig. 2001 Gründung des Chagall Quartetts. Preise und Auszeichnungen mit dem Ensemble. Konzerttätigkeit im In- und Ausland u. a. Orfeo Music Festival in Holland, Osnabrücker Kammermusiktagen, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Mozartfest Würzburg und Rheingau Musik Festival. Seit 2009 Mitglied im Morgenstern Trio. Ab April 2007 Lehrauftrag für Violine als Assistent von Prof. Stephan Picard an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Seit Oktober 2010 ist Stefan Hempel Professor für Violine an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Er spielt eine Violine von Nicolaus Gagliano (Neapel 1754)

    Stefan Hempel spielt Werke von: J. S. Bach, N. Paganini und E. Ysaÿe


  • 07. September 2016

    MUSIKTHEATER IM GERHART-HAUPTMANN-HAUS Jaques Offenbach: Hoffmanns Erzählungen

    Mittwoch, 19.00 Uhr
    Eintritt: 6 Euro

     

    Der DVD Abend am 07. September 2016 muss leider entfallen!              -bereits abgeholte Karten können zurück gegeben werden-

    MUSIKTHEATER IM GERHART-HAUPTMANN-HAUS Walter Felsenstein-Retrospektive

    Das Hauptmann-Haus präsentiert : Jaques Offenbach: Hoffmanns Erzählungen Inszenierung: Walter Felsenstein, Babelsberg 1970

    Aus der „Walter-Felsenstein-DVD-Edition“ mit freundlicher Genehmigung durch Dr. Christoph Felsenstein (ca. 130 Min.)


  • 02. September 2016

    LIEDERABEND - Herzensangelegenheiten

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Der in Cunewalde (Sachsen) aufgewachsene Michael Schütze erhielt seit seinem 9. Lebensjahr Klavier- und Orgelunterricht. Er studierte an der Hochschule für Musik Dresden bei Ute Pruggmayer-Philipp und Gertraud Geißler und absolvierte 2001 sein Konzertexamen für Liedbegleitung mit Auszeichnung. Er erhielt u.a. Unterricht in der Liedklasse von KS Dietrich Fischer-Dieskau. Meisterkurse bei Peter Schreier, Edith Mathis, Norman Shetler und Martin Katz gaben wichtige Impulse für die Arbeit als Liedbegleiter. Michael Schütze konzertierte als Solist verschiedener Orchester und wird regelmäßig als offizieller Begleiter für internationale Gesangswettbewerbe verpflichtet, so zum polnischen Allunionswettbewerb Duszniki Zdroj, zum Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau, zum Wettbewerb des Bayrischen Rundfunks „La Voce“, den „NATS“ in Los Angeles und zum „Competizione dell’Opera“. Als Begleiter von Meisterkursen arbeitete er mehrfach für Andreas Scholl sowie den Cellisten Peter Bruns und den Hornisten Jörg Brückner. Er unterrichtet als Lehrbeauftragter für Korrepetition und Liedgestaltung an der Hochschule für Musik Dresden und der Kreismusikschule Dreiländereck in Löbau. Einladungen zum renommierten Festival des Boston Symphony Orchestra folgend, studierte und konzertierte Michael Schütze 2001/2002 in Tanglewood/USA. Seit 2004 unterrichtet er regelmäßig als Gastdozent in den Vereinigten Staaten. Er arbeitete als Liedbegleiter mit Sängern wie KS Olaf Bär, KS Andreas Schmidt, René Kollo u.a. aber auch mit Sängern der jüngeren Generation wie Timothy Oliver und Christoph Pohl von der Semperoper Dresden, Katrin Göring (Oper Leipzig), Nikolay Borchev (Bayrische Staatsoper) und Anna Palimina (Oper Köln). Konzerte und Festivals (Festival Mitte Europa, Lausitzer Musiksommer, Kurt-Weill-Fest Dessau, Dresdner Musikfestspiele) führten ihn in zahlreiche europäische Länder. Rundfunkaufnahmen bei MDR und RBB liegen vor. 2011 wurde er Professor an der Hochschule für Musik Dresden.

    Die Altistin Henriette Gödde wurde kürzlich mit dem 1. Preis des 17. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb ausgezeichnet. Im Rahmen des Bachfestes Dresden und zur 800-Jahrfeier des Dresdner Kreuzchores wird sie im September 2016 mit Bachs "Hoher Messe in h-Moll" zu hören sein. Weitere Höhepunkte bilden die Aufführung von Mahlers "Kindertotenliedern" zum IMPULS-Festival unter der Leitung von Ruth Reinhardt und Beethovens "C-Dur Messe" in der Münchener Philharmonie. In der Spielzeit 2016/17 singt sie mit dem Gewandhausorchester Leipzig an der Oper Leipzig ihr Debüt als "Erda" in Wagners "Rheingold" unter der Leitung von Ulf Schirmer.
    Die zunächst an der Universität der Künste Berlin als Schulmusikerin ausgebildete Altistin Henriette Gödde nahm 2010 das Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden auf, wo sie von Prof. Christiane Junghanns unterrichtet wurde. Nach dem Diplomstudium schloss sie ein Meisterklassenstudium für Lied und Konzert an, wo sie von KS Prof. Olaf Bär wichtige Impulse erhielt. Weitere Anregungen für ihre künstlerische Arbeit gaben ihr u.a. Meisterkurse von Gernhild Romberger, Ingeborg Danz, KS Christa Ludwig, Gerold Huber und Helmut Deutsch.
    Als Konzertsängerin etabliert sich Henriette Gödde zunehmend im deutschen und internationalen Bereich. Dabei liegt ihr Hauptaugenmerk auf Werken der Alten Musik, der Romantik und Zeitgenössischen Musik.
    Die Zusammenarbeit mit Orchestern, wie der Philharmonie Dresden, der Capella Augustina, Virtuosi Saxoniae und der Camerata Salzburg, und der sich daraus ergebenden musikalischen Korrespondenz mit ihren Dirigenten, wie Ludwig Güttler, Theodor Guschelbauer, Ekkehard Klemm, Axel Kober, Zolt Nagy, Helmut Rilling, Andreas Spering und Jörg Peter Weigle bereicherten das Schaffen der Altistin.
    Henriette Gödde wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem 2. Preis beim 43. Bundeswettbewerb Gesang, dem Liedpreis des DEBUT-Wettbewerbes 2014 und dem 1. Preis beim Concorso Internazionale „Musica Sacra“ in Rom.

    Henriette Gödde, Alt, singt Lieder von R.Schumann, J.Brahms, H. Wolf und F.Schubert                               Am Klavier: Michael Schütze                                                                             


  • 26. August 2016

    AUTORENLESUNG Steffen Mensching liest aus eigenen Werken

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    Steffen Mensching liest aus eigenen Werken.

    Steffen Mensching wurde 1958 in Berlin (Ost) geboren. Seit der Spielzeit 2008/09 ist Steffen Mensching Intendant am Theater Rudolstadt. Er studierte an der Humboldt-Universität Berlin Kulturwissenschaft und arbeitete zwanzig Jahre als freiberuflicher Autor, Schauspieler, Clown und Regisseur. Bekannt wurde er vor allem durch die Zusammenarbeit mit Hans-Eckardt Wenzel. Ihre Clownsprogramme (u. a. »Letztes aus der DaDaehR« 1983 bis 1989) begleiteten die Wende in Ostdeutschland. Seine erste Gedichtsammlung »Erinnerung an eine Milchglasscheibe« erschien 1979, später folgten Lyrik-Sammlungen und Romane (»Jacobs Leiter«, 2003, »Lustigs Flucht«, 2005) Rudolf Leonhards »Traumbuch des Exils« gab er 2001 im Aufbau-Verlag unter dem Titel »In derselben Nacht« heraus. In Rudolstadt inszenierte er u. a. »Kabale und Liebe« (2009), »Biografie. Ein Spiel«, »Der Revisor« (2011), »Die hellen Haufen« (2013).                               (Foto: Henning Schossig)


  • 19. August 2016

    BUCHPRÄSENTATION UND LESUNG Steffen Mensching: Victor Klemperer: Man möchte immer weinen und lachen in einem: Revolutionstagebuch 1919

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    Steffen Mensching liest Victor Klemperer:                                          Man möchte immer weinen und lachen in einem: Revolutionstagebuch 1919                                           (Aufbau 2015)

    Eine sensationelle Erstveröffentlichung:
    Einer der scharfsichtigsten Chronisten deutscher Geschichte über die »wilden Münchner Tage« 1919

    Steffen Mensching wurde 1958 in Berlin (Ost) geboren. Seit der Spielzeit 2008/09 ist Steffen Mensching Intendant am Theater Rudolstadt. Er studierte an der Humboldt-Universität Berlin Kulturwissenschaft und arbeitete zwanzig Jahre als freiberuflicher Autor, Schauspieler, Clown und Regisseur. Bekannt wurde er vor allem durch die Zusammenarbeit mit Hans-Eckardt Wenzel. Ihre Clownsprogramme (u. a. »Letztes aus der DaDaehR« 1983 bis 1989) begleiteten die Wende in Ostdeutschland. Seine erste Gedichtsammlung »Erinnerung an eine Milchglasscheibe« erschien 1979, später folgten Lyrik-Sammlungen und Romane (»Jacobs Leiter«, 2003, »Lustigs Flucht«, 2005) Rudolf Leonhards »Traumbuch des Exils« gab er 2001 im Aufbau-Verlag unter dem Titel »In derselben Nacht« heraus. In Rudolstadt inszenierte er u. a. »Kabale und Liebe« (2009), »Biografie. Ein Spiel«, »Der Revisor« (2011), »Die hellen Haufen« (2013).


  • 10. August 2016

    AUTORENLESUNG Yury Winterberg / Sonya Winterberg: Kollwitz. Die Biografie

    Mittwoch, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    Die Biografie von Käthe Kollwitz, einer der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen, erzählt ihr spannungsreiches Leben in einer Zeit, die sowohl das Goldene Zeitalter des späten 19. Jahrhunderts als auch die Schrecken zweier Weltkriege umfasst, die sie selbst mit großen persönlichen Verlusten erlebte.

    Yury Winterberg, Jahrgang 1965, arbeitet seit 1989 als Redakteur, freier Journalist und Autor. 1993 gründete er zusammen mit anderen die Leipziger Produktionsfirma LE Vision. Er ist Drehbuchautor zahlreicher, zum Teil preisgekrönter Dokumentarfilme und Dokudramen und veröffentlichte einige Bücher, darunter »Nach Hitler. Radikale Rechte rüsten auf« (2001), »Der Rebell« (2004), »Mätressen – Die geheime Macht der Frauen« (2005).

    Sonya Winterberg, Jahrgang 1970, MA in European Media Studies der University of Portsmouth/UK. Nach Stationen in Belgien und den USA lebt sie heute in Dresden und in ihrer finnischen Heimat. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Krieg und Trauma. Gemeinsam mit Yury Winterberg veröffentlichte sie 2009 das offizielle Begleitbuch zur ARD-Serie »Kriegskinder. Erinnerungen einer Generation«. 2012 erschien von ihr »Wir sind die Wolfskinder. Verlassen in Ostpreußen«, 2014 folgte in Zusammenarbeit mit Yury Winterberg »Kleine Hände im Großen Krieg: Kinderschicksale im Ersten Weltkrieg«.

    „Liebesgewaltig und allen Konflikten gewachsen: Die erste umfassende Biographie der Malerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz hinterfragt ihre häufig verklärte Mütterlichkeit.“ (Angelika Overath, Frankfurter Allgemeine Zeitung)


  • 10. August 2016

    LITERATURWETTBEWERB FÜR KINDER IN DER KÜRZE LIEGT DIE WÜRZE

    Mittwoch, 17.30 Uhr

    Abschlussveranstaltung des 6. Literaturwettbewerbes für Kinder

    Zum sechsten Mal küren wir die beste Kurzgeschichte aus der Feder eines Kindes bis 15 Jahre. Alle Kinder, die sich beteiligen wollen, können ab Anfang Juli bis 5. August ihre Kurzgeschichte (maximale Länge: 1 Seite) im Hauptmannhaus abgeben.

    Nach der Auswahl durch unsere Jury werden am 10. August die fünf besten Kurzgeschichten bekanntgegeben. Deren Autorinnen und Autoren sind eingeladen, selbige im Arbeitszimmer von Gerhart Hauptmann vor Publikum und Jury vorzulesen. Im Anschluss erfolgt die Preisverleihung. (Annahmeschluss: 5. August)

    Erw. 4,00 € / Kinder frei



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