Das Programm für 2017 

 

  • 17. November 2017

    Der Bundesweite Vorlesetag ~ die Insel liest ~

    Freitag, 11.00 Uhr

    Jedes Jahr am dritten Freitag im November begeistert der bundesweite Vorlesetag mittlerweile nahezu 83.000 Vorleserinnen und Vorleser sowie über zwei Millionen Zuhörer. Von Nord nach Süd, von Süd nach Nord wird den ganzen Tag verteilt auf Hiddensee vorgelesen.

    Hier wird gelesen:

    07:00 Uhr / Grieben Jörg Ackermann liest im Inselbus: Papa Löwe und seine Kinder

    09:00 Uhr / Vitte Emilia, Martha & Victoria lesen im Henni-Lehmann-Haus: Tote Mädchen lügen nicht

    09:15 Uhr / Vitte Greta & Georg lesen im Bauwagen: Harry Potter und Gregs Tagebuch

    09:15 Uhr / Vitte Caroline & Josephine lesen im Asta-Nielsen-Haus: Winnetou und Try Hard!

    09:45 Uhr / Vitte Almut Stier & Lutz Widera lesen für die Grundschule im Sommerpalast: Gangsta-Oma

    10:00 Uhr / Kloster Konrad Glöckner liest für die KiTa im Rüstzeitheim: Die Kirchenmaus liest Mausgeschichten

    10:00 Uhr / Vitte Jörg Ackermann liest im Zeitungsladen: Schwarzes Gold aus Warnemünde

    10:15 Uhr / Vitte Kevin & Pascal lesen auf der Fähre Insel Hiddensee (Hafen Vitte): Ronja Räubertochter und Die Ostseebande

    10:15 Uhr / Vitte Gundula Schmidt, Monika Piechocki & Uwe Fünning lesen in der Schule: Rumpelstiltskin

    10:45 Uhr / Kloster Jana Leistner liest für die KiTa im Heimatmuseum: Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte

    10:45 Uhr / Vitte Kerstin Hennig & Susanne Schwarz lesen in der Schule: Who is this? Ratespaß auf Englisch

    10:45 Uhr / Vitte Cornelia Dahlke liest im Nationalparkhaus: Launen der Natur. Plaudereien über Kuriositäten in der Tierwelt und Pflanzenwelt

    10:45 Uhr / Vitte Marleen & Pauline lesen im Sommerpalast: Der kleine Hobbit und Chroniken der Unterwelt

    11:00 Uhr / Kloster Franziska Ploetz liest für die KiTa im Gerhart-Hauptmann-Haus: Geschichten von Michel

    11:30 Uhr / Kloster Stefan Kreibohm liest im Gerhart-Hauptmann-Haus: Kurzweiliges von Ephraim Kishon

    11:30 Uhr / Vitte Alexander Hitschfeld liest in der Schule: Neues aus der Schulbibliothek

    11:30 Uhr / Vitte Claudia Glöckner liest im Henni-Lehmann-Haus: An der Arche um acht

    11:30 Uhr / Vitte Jana Leistner liest im Godewind (Bibliothek): Kästner. Kurz und bündig

    12:15 Uhr / Vitte Christiane Wolff liest im Nationalparkhaus: Sanddornzeit

    13:00 Uhr / Kloster Bärbel Barth & Jana Leistner lesen im Heimatmuseum: Von und über Alexander Ettenburg

    14:00 Uhr / Kloster Betty Begel liest im Wieseneck: Flaschenpost-Texte

    14:00 Uhr / Neuendorf Roland Stelzer liest in der Groot Partie: Dat letzte Wuurt hett ümma noch de Meister

    14:30 Uhr / Vitte Marion Magas liest im Asta-Nielsen-Haus: Albert Einstein, Wilhelm Ostwald und Gustav Hertz als Wissenschaftler und Insel-Urlauber

    14:30 Uhr / Neuendorf Sylvia Schluck liest in der Groot Partie: Geschichtliches zur Insel Hiddensee aus Büchern von Arnold Gustavs, Renate Seydel und Dr. Egon Schlieker

    15:00 Uhr / Kloster Uwe Fünning liest in der Galerie am Torbogen: Mutafo

    16:00 Uhr / Kloster Roland Stelzer liest in der Lietzenburg: De Rucksackbull un de Individualkauh

    18:45 Uhr / Kloster Helene Glöckner liest in der Inselkirche: Mein schönster Schultag

    19:00 Uhr / Kloster Konrad Glöckner liest in der Inselkirche: Das neue Lumpengesindel


  • 01. Oktober 2017

    8. MUSIKERRESIDENZ DER STUDIENSTIFTUNG DES DEUTSCHEN VOLKES IM GERHART-HAUPTMANN-HAUS

    Sonntag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 12 Euro

    Während eines siebentägigen Aufenthaltes erarbeiten junge, hochbegabte Musikstipendiaten ein Konzertprogramm.

    "Lukas Diller Jazz Quartett“                                                   Lukas Diller (Altsaxophon)           Lukas Großmann (Piano)               Lukas Keller (Kontrabass)               Johannes Koch (Schlagzeug)

    "Das Lukas Diller Quartett“ wurde im Jahr 2015 gegründet. Die vier Musiker haben sich sowohl an der Hochschule für Musik in Nürnberg als auch im Landes-Jugendjazzorchester Bayern kennen- und musikalisch schätzen gelernt. Der Klang der Band bewegt sich im Bereich des modern Jazz, verliert jedoch nie die Wurzeln des traditional Jazz. Das Programm besteht hauptsächlich aus Kompositionen des Bandleaders und seiner Bandkollegen. Das Quartett um Lukas Diller ist Preisträger des Bruno Rother Jazz-Wettbewerbs 2016."


  • 23. September 2017

    SOMMERAKADEMIE AUF HIDDENSEE „SCHLÄFT EIN LIED IN ALLEN DINGEN“

    Samstag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 12 Euro

    18. bis 24. September:    4. Internationaler Gesangs- und Liedinterpretationskurs

    Prof. KS Elisabeth Wilke (Sächsische Staatsoper Dresden / Universität Mozarteum Salzburg) Gesang, Jobst Schneiderat (Sächsische Staatsoper Dresden) Klavier und Fausto Quintabá (Universität Musikhochschule Innsbruck) Klavier im Meisterkurs mit Gesangsstudenten.

    Abschlusspräsentationen:
    Donnerstag 21. September, 19 Uhr
    Geistliches Lied und geistliche Arien                                    Ev.Kirche, Kloster
    Kartenverkauf in der Ev.Kirche, Kloster

    Samstag, 23. September, 20 Uhr
    Weltliches Lied und weltliche Arien                                      Gerhart-Hauptmann-Haus                                                 Karten Vorverkauf im Gerhart-Hauptmann-Haus, Kloster


  • 15. September 2017

    AUTORENLESUNG Alissa Walser: Eindeutiger Versuch einer Verführung

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    „Sie würde gerne weglaufen, hat aber keinen Grund. Natürlich könnte sie auch ohne Grund weglaufen. Doch ohne Grund fürchtet sie, ihr Aufbruch würde im Sande verlaufen.“ Geschichten einer Frau, Szenen einer Ehe, Gefühle einer Tochter ¬– Alissa Walser versammelt die Augenblicke, in denen sich das Leben zuspitzt. Warum zeigt sich erst in der Badewanne, ob man mit einem Mann zusammenleben kann? Wie nehmen Mutter und Tochter Abschied von ihrem Hund? Wie bleibt man am Leben, ohne dass es allzu sehr weh tut? Einfühlsam, elegant und lakonisch erzählt Alissa Walser von Bedeutungsvollem und scheinbar Beiläufigem und von der zweifelnden Suche nach dem Glück, das ein scheues Tier ist.

    Alissa Walser, geboren in Friedrichshafen, lebt in Frankfurt am Main. Sie ist Schriftstellerin, Malerin und Übersetzerin. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. 1992 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und 2010 mit dem Spycher Literaturpreis Leuk. Zuletzt erschienen Am Anfang war die Nacht Musik (Roman, 2010), Immer ich (Erzählung, 2011) und Von den Tieren im Notieren (2015).

    „Die Schriftstellerin Alissa Walser hat den schrägen Blick. Alles was sie ins Visier nimmt scheint sie mit dem Blick der Malerin zu fixieren, die ein anderes, vertieftes Verhältnis zu Farben und Erscheinungsformen zu haben scheint. ... So gewinnen mithin allerkleinste alltägliche Abläufe plötzlich etwas Neues, so noch nicht Gesehenes, Phänomenales.“ (Peter Henning, Spiegel Online)                         Hanser 2017


  • 08. September 2017

    KAMMERKONZERT mit Lenka Matejakova und Masumi Sakagami

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Lenka Matějáková erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Violinunterricht an der Musikgrundschule in Prag bei Eva Bublová. Schon mit sieben Jahren gab sie ihren Debut mit Orchester. Ihre Ausbildung setzte sie am Prager Konservatorium in der Klasse von Pavel Kudelásek fort. Von 2007-2008 studierte sie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Jela Spitková, von 2008-2012 bei Univ.-Prof. Jan Pospíchal. In Dresden setzte sie ihre Ausbildung fort und studierte im Masterstudium an der Hochschule für Musik Carl-Maria von Weber bei KV Prof. Jörg Faßmann. Von 2014 bis 2015 war sie in der Klasse von Prof. Wolfgang Hentrich und schloß ihr Masterstudium mit Erfolg ab. Lenka Matejakova gewann den Internationalen Violin -Wettbewerb in Nová Paka in Tschechien. Im Jahr 2010 erhielt sie den 2. Preis beim Stephanie –Hohl Wettbewerb in Wien und im Jahr 2013 ECO- Preis von der BASF Schwarzheide (Dresden). Matejakova ist Stipendiatin der Brücke/Most-Stiftung und des DAAD. Sie nahm an verschiedenen Meisterkursen teil. Solistisch trat sie mit prominenten tschechischen Orchestern und in Deutschland  mit dem Medicanti Orchester Dresden und dem Leipziger Symphonie Orchester auf. Unter der Leitung von Prof. Ekkehard Klemm führte sie Brittens Violinkonzert im Rahmen der Hochschulsinfoniekonzerte in der Semperoper Dresden auf. Erfolgreiche Rezitals führten sie nach Paris, Madrid, Zagreb, Lissabon, Wien und andere Städte Europas. Von 2012-2013 war Matějáková Mitglied der Giuseppe Sinopoli Akademie der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Im Jahr 2016 hat sie einen Zeitvertrag in der Dresdner Philharmonie als Stellvertretender 1. Konzertmeister.  Zeitgleich gründete sie mit ihren langjährigen Kammermusikpartnern das „Ensemble International“.

     Masumi Sakagami wurde in Japan geboren, wo sie bereits im Alter von vier Jahren ihren ersten Klavierunterricht erhielt. Sie studierte zunächst in ihrer Heimat an der Osaka University of Arts bei Claudio Soares, ehe sie nach Berlin an die Hochschule der Künste zu Rainer Becker wechselte und anschließend bei Amadeus Webersinke an der Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« in Dresden ihre Studien fortsetzte. Daneben besuchte sie regelmäßig Meisterkurse bei György Sebők. Seit 1999 ist Masumi Sakagami Dozentin an der Dresdner Musikhochschule „Carl Maria von Weber“. Die Pianistin ist Preisträgerin mehrerer Klavierwettbewerbe und entwickelt eine rege Konzerttätigkeit in Japan und Deutschland. Sie ist neben ihrer solistischen Tätigkeit eine gefragte Kammermusikpartnerin. Sie war seit 2008 regelmäßig in den Kammerabenden der Staatskapelle Dresden sowie bei der Dresdner Philharmonie zu Gast. Sie wirkte so u.a. beim Alfred-Brendel-Projekt der Staatskapelle mit und war Gast beim Kammerkonzert im Gewandhaus zu Leipzig sowie bei den Movimentos Festwochen in Wolfsburg.

    Antonín Dvořák: Romantische Stücke für Violine und Klavier, op. 75,          Leoš Janáček: Sonate für Violine und Klavier,                           Felix Mendelssohn Bartholdy- Konzert für Violine und Orchester e-moll, Op.64                                                                                                         Edvard Grieg Sonate für Violine und Klavier, c- moll, op. 45


  • 01. September 2017

    AUTORENLESUNG Jörg Später: Siegfried Kracauer - Eine Biographie

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    50. Todestag von Siegfried Kracauer am 26. November 2016

    Siegfried Kracauer, geboren 1889 in Frankfurt am Main, gestorben 1966 in New York, war in seinem Leben vieles: Architekt und Schriftsteller, Redakteur der Frankfurter Zeitung und gefragte Person des Weimarer Kulturbetriebes, Teil des philosophischen Quartetts mit Adorno, Benjamin und Bloch, Jude und politischer Linker. Von 1933 bis 1941 war er auf der Flucht, zuerst nach Paris, um dann über Marseille und Lissabon nach New York zu gelangen. Dort mischte er in der psychologischen Kriegsführung mit, betätigte sich aber auch als Filmschriftsteller, als Sozialwissenschaftler und zuletzt als das, was er immer war: ein philosophischer Autor.

    Jörg Später hat sich auf die Spuren dieses facettenreichen Lebens begeben und die erste große Biographie über diesen außergewöhnlichen Mann geschrieben. Er beleuchtet die Orte und Milieus, lässt uns an den Freundschaften teilhaben und bringt die Werke zum Sprechen. Nicht im Stile einer der Objektivität verpflichteten Chronik zeichnet er das Leben Siegfried Kracauers nach, sondern als große Erzählung einer Existenzbewältigung, die Licht auf ein Jahrhundert der transzendentalen wie profanen Obdachlosigkeit wirft.

    Jörg Später, geboren 1966, ist Historiker und Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg.                                           Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2017

    © Jürgen Josef Meßmer / Suhrkamp Verlag


  • 25. August 2017

    AUTORENLESUNG Götz Aly: Europa gegen die Juden. 1880-1945

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    Götz Aly ist Historiker und Journalist. Er arbeitete für die »taz«, die »Berliner Zeitung« und als Gastprofessor. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt. 2002 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis, 2003 den Marion-Samuel-Preis, 2012 den Ludwig-Börne-Preis. Zuletzt veröffentlichte er bei S. Fischer 2011 »Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit, Neid und Rassenhass 1800-1933« sowie 2013 »Die Belasteten. ›Euthanasie‹ 1939-1945. Eine Gesellschaftsgeschichte«.

    In seiner neuen, großen Gesamtdarstellung »Europa gegen die Juden 1880-1945« zeigt der bekannte Historiker Götz Aly, dass der Holocaust nicht allein aus der deutschen Geschichte heraus erklärbar ist. Sowohl in West- als auch in Osteuropa hatten Antisemitismus und Judenfeindschaft seit 1880 sprunghaft zugenommen – angetrieben von Nationalismus und sozialen Krisen. Erstmals stellt Götz Aly hier den modernen Antisemitismus als grenzüberschreitendes Phänomen dar. Ohne die Schuld der deutschen Täter zu mindern, zeigt er, wie Rivalität und Neid, Diskriminierung und Pogrome seit Ende des 19. Jahrhunderts vielerorts dazu beigetragen haben, den Boden für Deportationen und Völkermord zu bereiten. Während des Zweiten Weltkriegs ermordeten die nationalsozialistischen Besatzer schließlich sechs Millionen Juden, die meisten in Osteuropa, teils unter Mithilfe lokaler Polizei und Behörden. Mit seinem gesamteuropäischen Blick ermöglicht Götz Aly ein neues, umfassendes Verständnis des Holocaust.

    „Götz Alys Buch kommt im Jahre 2017 genau richtig - denn es zeigt auch, wie sehr Europas Hass auf die Juden befeuert wurde vom Nationalismus.“ (Michael Kuhlmann, Deutschlandfunk)                                                       S.Fischer Verlag


  • 23. August 2017

    WALTER-FELSENSTEIN-RETROSPEKTIVE Giuseppe Verdi: Othello

    Mittwoch, 20.00 Uhr
    Eintritt: 6 Euro

    Das Gerhart-Hauptmann-Haus präsentiert:  Walter Felsenstein-Retrospektive                               Giuseppe Verdi: Othello Farbfilm, Babelsberg 1969 aus der Walter-Felsenstein-DVD-Edition (ca.120min.)

    Handlung: Zypern, Ende des 15. Jahrhunderts. Othello, Befehlshaber der venezianischen Flotte und Gouverneur der Insel, kehrt nach gewonnener Seeschlacht gegen die Türken zurück. Volk und Soldaten feiern den Sieg. Der Fähnrich Jago hasst Othello, weil er Cassio und nicht ihn zum Hauptmann befördert hat. Er will sich an ihm rächen. Der Venezianer Rodrigo, der Othellos Frau Desdemona liebt, scheint ihm ein willkommener Helfer, um zunächst Cassio zu Fall zu bringen. Jago zwingt Cassio zum Trinken, indem er auf das Wohl von Othello und Desdemona anstößt. Er weiß, das Cassio, betrunken, sehr schnell die Kontrolle über sich verliert. Als der Offizier Montano Cassio der Trunkenheit bezichtigt, zieht dieser empört seinen Degen und verwundet ihn. Der dadurch entstehende Tumult, von Rodrigo und Jago zusätzlich angeheizt, lässt Othello herbeieilen........


  • 18. August 2017

    KAMMERKONZERT mit Elisabeth Weber, Markus Volpert und Bernd Schäfer

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 18 Euro

    Elisabeth Weber, geboren in Thüringen, studierte in Weimar, Berlin und London bei Jost Witter, Antje Weithaas und David Takeno. Seit ihrem Debüt beim Ivo-Pogorelich-Festival spielte sie mit vielen deutschen und europäischen Orchestern, ging auf Tournee nach Australien, Neuseeland und in den Mittleren Osten und ist regelmäßig zu Gast bei Festivals u. a. in Warschau, Schleswig-Holstein und Budapest. Elisabeth Weber widmet sich mit Vorliebe der Kammermusik, trat auf im Concertgebouw Amsterdam, Gewandhaus Leipzig, Wigmore Hall London und arbeitete mit Künstlern wie Tabea Zimmermann, Isabelle Faust oder Boris Pergamenschikow.
    Seit 2006 hat Elisabeth Weber eine Professur für Violine an der Musikhochschule Lübeck inne. Sie spielt eine Violine sowie eine Barockgeige des Schweizer Geigenbauers Bernhard Ritschard.

    Markus Volpert studierte in Graz bei Wolfgang Gamerith, sein Solistendiplom mit Auszeichnung erwarb der Bariton bei Kurt Widmer in Basel. Als Mitglied des Zürcher Opernstudios und in Meisterkursen bei Sena Jurinac, Christa Ludwig, Elisabeth Schwarzkopf und Thomas Quasthoff sowie im Unterricht bei Horst Günter rundete er seine stimmliche Ausbildung ab.Markus Volpert ist Preisträger und Gewinner verschiedener Wettbewerbe und singt regelmäßig bei wichtigen Festivals in ganz Mitteleuropa. Seine Erfahrung als Konzertsänger erwarb sich der Bariton in der Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten, etwa Marcus Bosch, Michel Corboz, Michi Gaigg, René Jacobs,James Judd, Sigiswald Kuijken, Rudolf Lutz, Andrés Orozco-Estrada, Hans-Christoph Rademann, Martin Turnovský und Ralf Weikert. Er konzertiert mit renommierten Originalklang-Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Capriccio Basel, Concerto Köln,dem L ´Orfeo Barockorchester und dem Freiburger Barockorchester. Markus Volpert war in den Opernhäusern in Zürich, Basel und Magdeburg, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und wiederholt bei freien Produktionen auf der Bühne zu Gast.

    Der Pianist Bernd Schäfer studierte in Freiburg und Leipzig und hat sich schon während seines Klavierstudiums auf Kammermusik und Liedbegleitung konzentriert. So vervollständigten Kurse und Unterricht bei Rudolf Jansen, Kurt Widmer, Gerard Wyss und Kim Kashkashian seine Ausbildung. Bernd Schäfer war Begleiter unter anderem von Preisträgern beim Bachwettbewerb in Leipzig, beim Wettbewerb der Berliner Rundfunkanstalten, beim Wettbewerb des deutschen Musikrats und dem Meraner Opernwettbewerb; er ist selbst Preisträger des internationalen Wettbewerbs “Franz Schubert und die Moderne” in Graz in der Sparte Liedduo zusammen mit dem Bariton Markus Volpert. Er ist mit Liederabenden und Kammermusik Konzerten an verschiedenen Festspielen (so z.B. Festival Attersee und Festspiele Mecklenburg Vorpommern) und im In- und Ausland aufgetreten.

    Werke von W. A. Mozart, M. Bruch, C, Loewe und F. Schubert
    Elisabeth Weber (Geige), Markus Volpert (Gesang) und Bernd Schäfer (Klavier)


  • 11. August 2017

    AUTORENLESUNG Peter Walther: Hans Fallada - Die Biopgraphie

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    Hans Fallada: Mit Größe am Leben gescheitert. Die umfassende Biographie.
    Populär war er schon immer, mittlerweile erkennt man seinen weltliterarischen Rang: Der Autor Hans Fallada wurde in den letzten Jahren noch einmal völlig neu entdeckt. Es ist Zeit, sich auch seiner Biographie neu zu nähern und das reiche, bislang unerschlossene Material auszuwerten. So schärfen sich selbst für den Kenner die Konturen und schließen sich die Lücken.
    Hier der von seinen Dämonen bedrängte Künstler, Frauenheld, Opportunist, Ex-Sträfling und Morphinist, dort der respektierte Landwirt, liebende Familienvater, sich unter Lebensgefahr vom Alptraum des Dritten Reichs freischreibende Nazi-Gegner – die dramatische Biographie einer zerrissenen Persönlichkeit.
    Mit zahlreichen neuen Archivfunden – von Peter Walther kenntnisreich und souverän erzählt.

    „Peter Walther erzählt unfassbar material- und detailreich das Leben des großen scheiternden Hans Fallada.“ (Jens Bisky, SZ)

    Peter Walther, geboren 1965 in Berlin, studierte u. a. in Falladas Geburtsstadt Greifswald Germanistik und Kunstgeschichte und wurde 1995 in Berlin promoviert. Zusammen mit Birgit Dahlke, Klaus Michael und Lutz Seiler gab er die Literaturzeitschrift „Moosbrand“ heraus. Heute leitet er gemeinsam mit Hendrik Röder das Brandenburgische Literaturbüro in Potsdam. Er ist Mitbegründer des Literaturportals „literaturport“ und veröffentlichte Bücher zur Geschichte der Fotografie sowie zu Schriftstellern wie Johann Wolfgang von Goethe, Peter Huchel, Günter Eich und Thomas Mann.                  Aufbau Verlag


  • 04. August 2017

    AUTORENLESUNG Matthias Zschokke: Die Wolken waren groß und weiß und zogen da oben hin

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    Matthias Zschokke, geb. 1954 in Bern, aufgewachsen in Aargau und Bern, lebt seit 1980 als Schriftsteller und Filmemacher in Berlin. 1982 debütierte er mit dem Roman »Max«, für den er den Robert-Walser-Preis erhielt. Zschokke veröffentlichte zahlreiche Romane, Theaterstücke und Spielfilme. Er wurde mit renommierten Preisen gewürdigt, darunter der Gerhart-Hauptmann-Preis, der Solothurner Literaturpreis und der Prix Femina étranger für den Roman »Maurice mit Huhn«.
    Für seinen Roman »Der Mann mit den zwei Augen« wurde Matthias Zschokke mit dem Eidgenössischen Literaturpreis 2012 ausgezeichnet und 2014 mit dem Großen Literaturpreis der Stadt und des Kantons Bern.
    (Wallstein 2016)


  • 28. Juli 2017

    AUTORENLESUNG Marjana Gaponenko: Das letzte Rennen

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    Marjana Gaponenko wurde 1981 in Odessa (Ukraine) geboren und studierte dort Germanistik. Nach Stationen in Krakau und Dublin lebt sie nun in Mainz und Wien. Sie schreibt seit ihrem sechzehnten Lebensjahr auf Deutsch. 2010 erscheint ihr erster Roman „Annuschka Blume“. Für den Roman „Wer ist Martha?“ wurde sie mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis und dem österreichischen Literaturpreis Alpha ausgezeichnet. Ihr erstes Theaterstück „Zu den Sternen (a cosmic affaire)“ erscheint 2015.                                              „Großartig erzählt voller Witz, Fabulierkunst und kluger Gedanken“ (Jan Brandt, Zeit)                          C.H.Beck 2016             


  • 26. Juli 2017

    WALTER-FELSENSTEIN-RETROSPEKTIVE Ritter Blaubart. Musik Jacques Offenbach 1973

    Mittwoch, 20.00 Uhr
    Eintritt: 6 Euro

    Das Hauptmannhaus präsentiert: Ritter Blaubart. Musik: Jacques Offenbach, Inszenierung: Walter Felsenstein. Eine Produktion des Deutschen Fernsehfunks, 1973

    Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Christoph Felsenstein, DVD Edition (ca.140min.)

    Handlung:

    Der Lebemann Ritter Blaubart kann es einfach nicht lassen. Kaum dass er sich fest an eine ihm gefällige Frau gebunden hat, da entbrennt sein Herz auch schon für die nächste Schönheit und er wird seiner frisch angetrauten Gemahlin bereits überdrüssig. Schamlos bedient er sich der Künste seines Alchemisten Popolani, um eine nach der anderen vergiften zu lassen, damit er als frischgebackener Witwer erneut auf Brautschau gehen darf …

    Die Geschichte des Frauenmordenden Barbe-bleu aus Perraults Märchensammlung inspirierte 1866 Jacques Offenbach und in keiner anderen Offenbach-Oper prallen solch unterschiedlichen Charaktere aufeinander, werden Denk- und Lebensweisen so weit getrieben, wie in dieser. Auch für den Regisseur Walter Felsenstein wird diese Inszenierung aus dem Jahr 1973 zum Denkmal. Mit welcher Musikalität hier Offenbachs Noten in Bewegungen umgesetzt werden, ist nach wie vor beeindruckend.

    „Für Nachgeborene, die Geist und Magie Walter Felsensteins nur aus Forschung und Lektüre oder vom Hörensagen, aber nicht aus eigener Anschauung kennen, besteht jetzt endlich die Möglichkeit, sich ein aus lebendigen Bühnenpraxis gespeistes Bild von jenem Vordenker des modernen Musiktheaters zu machen, der zu den einflussreichsten Regisseuren des 20. Jahrhunderts gehörte. [...] Eine Großtat!"


  • 21. Juli 2017

    AUTORENLESUNG Aleida Assmann: Formen des Vergessens

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    „Assmanns viele kulturgeschichtliche Beispiele lesen sich jedenfalls unter dem schillernden Aspekt Vergessen/Erinnern mit großem Gewinn“ (Knud von Harbou, SZ)

    Vergessen als Filter, als Waffe und als Voraussetzung für die Schaffung des Neuen.
    Angesichts der gegenwärtigen Dominanz der Auseinandersetzung mit Erinnerung haben wir das Vergessen anscheinend vergessen. Tatsächlich ist aber nicht das Erinnern, sondern das Vergessen der Grundmodus menschlichen und gesellschaftlichen Lebens. Für das Erinnern bedarf es einer aktiven Anstrengung, Vergessen hingegen geschieht lautlos und scheinbar unspektakulär.
    Dass Vergessen aber auch ein aktiver Prozess sein kann, zeigt Aleida Assmann in ihrer zweigeteilten Untersuchung. Im ersten Teil beschreibt sie neben sieben konkreten Techniken für das Vergessen dessen verschiedene Ausprägungen: vom selektiven Vergessen zur Fokussierung auf bestimmte Erinnerungen, über defensives Vergessen etwa als Selbstschutz der Täter, bis hin zum konstruktiven Vergessen als umfassendem Neubeginn. Im zweiten Teil liefert Assmann sieben Beispiele zu den zuvor beschriebenen Formen des Vergessens. Dabei geht sie unter anderem auf die Unsichtbarkeit von Denkmälern (deren eigentliche Aufgabe das Erinnern sein sollte), das Vergessen von Menschenrechtsverbrechen »im Schatten des Holocaust« (wie dem Genozid an den Herero) oder die (Un-)Möglichkeit des Vergessens im Internet ein.                          Wallstein Verlag


  • 21. Juli 2017

    LITERATURWETTBEWERB FÜR KINDER IN DER KÜRZE LIEGT DIE WÜRZE

    Freitag, 17.30 Uhr
    Eintritt: 4 Euro

    Abschlussveranstaltung des 7. Literaturwettbewerbes für Kinder

    Zum siebenten Mal küren wir die beste Kurzgeschichte aus der Feder eines Kindes bis 15 Jahre. Alle Kinder, die sich beteiligen wollen, können ab Anfang Juli bis 18. Juli  ihre Kurzgeschichte (maximale Länge: 1 Seite) im Hauptmannhaus abgeben.

    Nach der Auswahl durch unsere Jury werden am 21. Juli die fünf besten Kurzgeschichten bekanntgegeben. Deren Autorinnen und Autoren sind eingeladen, selbige im Arbeitszimmer von Gerhart Hauptmann vor Publikum und Jury vorzulesen. Im Anschluss erfolgt die Preisverleihung. (Annahmeschluss: 18.Juli 2017)

    Erw. 4,00 € / Kinder frei



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