Das Programm für 2017 

 

  • 21. Juli 2017

    AUTORENLESUNG Aleida Assmann: Formen des Vergessens

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    „Assmanns viele kulturgeschichtliche Beispiele lesen sich jedenfalls unter dem schillernden Aspekt Vergessen/Erinnern mit großem Gewinn“ (Knud von Harbou, SZ)

    Vergessen als Filter, als Waffe und als Voraussetzung für die Schaffung des Neuen.
    Angesichts der gegenwärtigen Dominanz der Auseinandersetzung mit Erinnerung haben wir das Vergessen anscheinend vergessen. Tatsächlich ist aber nicht das Erinnern, sondern das Vergessen der Grundmodus menschlichen und gesellschaftlichen Lebens. Für das Erinnern bedarf es einer aktiven Anstrengung, Vergessen hingegen geschieht lautlos und scheinbar unspektakulär.
    Dass Vergessen aber auch ein aktiver Prozess sein kann, zeigt Aleida Assmann in ihrer zweigeteilten Untersuchung. Im ersten Teil beschreibt sie neben sieben konkreten Techniken für das Vergessen dessen verschiedene Ausprägungen: vom selektiven Vergessen zur Fokussierung auf bestimmte Erinnerungen, über defensives Vergessen etwa als Selbstschutz der Täter, bis hin zum konstruktiven Vergessen als umfassendem Neubeginn. Im zweiten Teil liefert Assmann sieben Beispiele zu den zuvor beschriebenen Formen des Vergessens. Dabei geht sie unter anderem auf die Unsichtbarkeit von Denkmälern (deren eigentliche Aufgabe das Erinnern sein sollte), das Vergessen von Menschenrechtsverbrechen »im Schatten des Holocaust« (wie dem Genozid an den Herero) oder die (Un-)Möglichkeit des Vergessens im Internet ein.                          Wallstein Verlag


  • 21. Juli 2017

    LITERATURWETTBEWERB FÜR KINDER IN DER KÜRZE LIEGT DIE WÜRZE

    Freitag, 17.30 Uhr
    Eintritt: 4 Euro

    Abschlussveranstaltung des 7. Literaturwettbewerbes für Kinder

    Zum siebenten Mal küren wir die beste Kurzgeschichte aus der Feder eines Kindes bis 15 Jahre. Alle Kinder, die sich beteiligen wollen, können ab Anfang Juli bis 18. Juli  ihre Kurzgeschichte (maximale Länge: 1 Seite) im Hauptmannhaus abgeben.

    Nach der Auswahl durch unsere Jury werden am 21. Juli die fünf besten Kurzgeschichten bekanntgegeben. Deren Autorinnen und Autoren sind eingeladen, selbige im Arbeitszimmer von Gerhart Hauptmann vor Publikum und Jury vorzulesen. Im Anschluss erfolgt die Preisverleihung. (Annahmeschluss: 18.Juli 2017)

    Erw. 4,00 € / Kinder frei


  • 14. Juli 2017

    LIEDERABEND mit Christoph Strehl u. Paul Willot-Förster

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Christoph Strehl, in Lübeck geboren, studierte an der Folkwang-Hochschule Essen bei Prof. Soto Papulkas sowie privat mit Silvana Bazzoni-Bartoli. Er absolvierte Meisterkurse u.a. bei Norman Shetler, Josef Metternich und Gianni Raimondi und gewann 1999 den Internationalen Gesangswettbewerb Alexander Girardi.                            Sein Repertoire umfasst  neben den wichtigen Mozart-Tenorrollen u.a. Partien von Britten, Händel, Rameau, Schubert, Strauss, Tschaikowsky und Wagner. 2002 wurde er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Bei den Salzburger Festspielen gab er 2003 sein Debüt als Don Ottavio unter Nikolaus Harnoncourt. Fortan führte ihn eine internationale Karriere als Mozart-Tenor u.a. nach Amsterdam, Barcelona, Baden-Baden, Genf, Hamburg, Madrid, München, Paris, die Wiener Staatsoper, Covent Garden und an die Met, sowie die Festivals von Aix-en-Provence und Lucerne. Am Opernhaus Dortmund erweiterte Christoph Strehl seit 2011 sein Repertoire systematisch um die Partien Eliogabalo (Cavalli), Rodolfo, Orsino (Goldschmidt „Beatrice Cenci“), Schuiskij („Boris Godonow“) und Nerone (Monteverdi  „Poppea“). Im Februar 2016 gab er sein Debüt als Pollione (Bellini „Norma“) an der Opera Monte-Carlo an der Seite von Cecilia Bartoli. Im Juni 2016 debütierte er als Eisenstein (Strauss "Die Fledermaus") am Teatro Verdi in Trieste.

    Christoph Strehl (Tenor) singt Franz Schubert: Die schöne Müllerin (op. 25, D. 795)

    Am Klavier: Paul Willot-Förster


  • 07. Juli 2017

    AUTORENLESUNG Sibylle Lewitscharoff: Das Pfingstwunder

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    „Ein faszinierend klug komponierter Roman, der unseren Sinn für das Wunderbare schärft, und überdies eine Werbeschrift für Dante.“ (Denis Scheck, SWR)

    Sibylle Lewitscharoff, 1954 in Stuttgart als Tochter eines bulgarischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren, studierte Religionswissenschaften in Berlin, wo sie, nach längeren Aufenthalten in Buenos Aires und Paris, heute lebt. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als Buchhalterin in einer Werbeagentur. Sie veröffentlichte Radiofeatures, Hörspiele und Essays. Für Pong erhielt sie 1998 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Es folgten die Romane Der Höfliche Harald (1999), Montgomery (2003) und Consummatus (2006). Der Roman Apostoloff wurde 2009 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. 2013 wurde sie mit dem Georg-Büchner- Preis ausgezeichnet.                         Suhrkamp Verlag


  • 30. Juni 2017

    WALTER-FELSENSTEIN-RETROSPEKTIVE Ludwig van Beethoven: Fidelio, Opernfilm, Wien 1956

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 6 Euro

    Das Hauptmann-Haus präsentiert: Ludwig van Beethoven: Fidelio

    Walter Felsenstein-Retrospektive Opernfilm aus dem Jahr 1956 aus der Walter-Felsenstein-DVD-Edition (ca. 85min.)

    Handlung: In einem spanischen Staatsgefängnis wird seit Jahren Florestan, ein politischer Gefangener, von Pizarro, dem Gouverneur des Bezirkes, geheim festgehalten. Florestan hatte versucht, die verbrecherische Amtsführung Pizarros aufzudecken und ihn zu stürzen. Leonore, Florestans Frau, ist auf der verzweifelten Suche nach ihrem Mann. Sie verdingt sich in Männerkleidern beim Kerkermeister Rocco unter dem Namen Fidelio als Gehilfe, da sie hier ihren Mann vermutet. Aber ihre Lage wird schwierig, als sich Marzelline, Roccos Tochter, in den vermeintlichen jungen Mann verliebt. Rocco selbst sähe diese Verbindung nicht ungern. Fidelio ist eine bessere Partie für seine Tochter als der Pförtner Jaquino. Durch ihre Tüchtigkeit gewinnt Leonore schnell das Vertrauen Roccos. Trotzdem gelingt es ihr nicht, von Rocco in die unterirdischen Verliese mitgenommen zu werden. Pizarro inspiziert das Staatsgefängnis, in dem er seinen Widersacher und Todfeind weiß. Dort findet er einen Brief vor, in dem er gewarnt wird: Der Minister Fernando wolle in den Gefängnissen eine Inspektion vornehmen, um eine Reihe von Justizverbrechen untersuchen zu lassen. Er sei bereits abgereist. Pizarro weiß, dass er verloren ist, wenn Florestan gefunden wird. Er lässt die Festungsmauern besetzen und postiert einen Trompeter auf dem Turm, der ihm die Ankunft des Ministers durch ein Signal zu melden hat. Rocco soll zum Mord an Florestan gedungen werden. Aber Rocco hält „das Leben nehmen“ nicht für seine Pflicht. Deshalb ..........


  • 23. Juni 2017

    AUTORENLESUNG Lorenz Jäger: Walter Benjamin. Das Leben eines Unvollendeten

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    „Lorenz Jäger schreibt meisterhaft über das Leben des Walter Benjamin ... In seinem neuen Buch erweist der ehemalige FAZ-Redakteur sich erneut als eminenter Kenner der politischen und geistesgeschichtlichen Landschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ...“ (Cicero)

    Lorenz Jäger, geboren 1951, studierte Soziologie und Germanistik in Marburg und Frankfurt am Main, anschließend unterrichtete er deutsche Literatur in Japan und den Vereinigten Staaten. 1997 wurde er Redakteur im Ressort Geisteswissenschaften der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», das er seit 2015 leitet. Lorenz Jäger ist Autor mehrerer Bücher, darunter «Adorno. Eine politische Biographie» (2003).                                 Rowohlt Verlag


  • 16. Juni 2017

    KAMMERKONZERT FÜR GEIGE SOLO mit Florian Mayer

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Der Dresdner Geiger Florian Mayer ist seit vielen Jahren auf Konzert-und Theaterbühnen in Deutschland und darüber hinaus zuhause und begeistert ein immer größer werdendes Publikum. Fundierter musikalischer Vortrag und launige Moderation gehen bei ihm stets Hand in Hand. Florian Mayer arbeitet für Projekte in allen künstlerischen Sparten und Genres. In diesem Jahr spielte er unter anderem die Nationalhymnen der Fußball-EM an einem Konzertabend und ist mit seinem Paganini-Programm unterwegs. In Dresden leitet er unter dem Titel "Mayer trifft..." eine eigene Talk-Reihe.

    Florian Mayer spielt N. Paganini, L. v. Beethoven, M. Reger, M. Ravel und A. Dvorak sowie Improvisationen in unterschiedlichen Spiel- und Stilarten.

    (Foto: Daniela Laske)


  • 09. Juni 2017

    AUTORENLESUNG Adriana Altaras: Das Meer und ich waren im besten Alter. Geschichten aus meinem Leben

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    Eine Ehekrise, die am gemeinsamen Bücherregal ausgetragen wird. Ein KZ-Gedenkstättenbesuch mit dem jüngsten Sohn. Eine Liebeserklärung an die jüdische Literatur und eine Kriegserklärung an die Angst. In ihren urkomischen und berührenden, ihren stets überraschenden und scharfsinnigen Geschichten vermisst Adriana Altaras unsere Gegenwart. Sie erzählt von Mut und Zivilcourage, vom Älterwerden und dem Umgang mit Erinnerung.

    Adriana Altaras wurde 1960 in Zagreb geboren, lebte ab 1964 in Italien, später in Deutschland. Sie studierte Schauspiel in Berlin und New York, spielte in Film- und Fernsehproduktionen und inszeniert seit den Neunzigerjahren an Schauspiel- und Opernhäusern. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Bundesfilmpreis, den Theaterpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und den Silbernen Bären für schauspielerische Leistungen. 2012 erschien ihr Bestseller »Titos Brille«. 2014 folgte »Doitscha«, ihr hochgelobtes zweites Buch. Adriana Altaras lebt mit ihrer Familie in Berlin.                                         KiWi Verlag


  • 06. Juni 2017

    71. TODESTAG GERHART HAUPTMANNS >SONDERFÜHRUNG<

    Dienstag, 15.00 Uhr

    Gerhart Hauptmann und die Moderne seiner Zeit (Franziska Ploetz)

    Bei einem Rundganges durch das Sommerhaus wird Hauptmanns zahlreichen Verbindungen zur Moderne des ausgehenden 19. Jahrhunderts, vor allem der Berliner Sezession, nachgegangen.

    AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG „HIDDENSEER SCHULE“ um 16 Uhr

    fotolovestory: die weber, nach gerhart hauptmann (6. Juni bis 3. Juli)

    In Kooperation mit der Regionalen Schule Hiddensee eröffnen wir eine Präsentation des Deutschunterrichtes Klasse 9 bis 10.

    Preis: Eintritt + Führung


  • 04. Juni 2017

    KAMMERKONZERT am Pfingstsonntag mit Patrick Koch und Helge Aurich

    Sonntag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Patrick Koch wurde 1992 in Tübingen geboren und erhielt seinen ersten Klarinettenunterricht vom Vater im Alter von 8 Jahren. Im Frühjahr 2008 wechselte er zudem zusätzlich in die Klarinettenklasse von Rudolf Mauz an die Tübinger Musikschule. Nachdem er im Frühjahr 2012 sein Abitur am evangelischen Firstwald Gymnasium Mössingen abgelegt hat, nahm er im Oktober 2012 ein Musikstudium bei Prof. Norbert Kaiser an der Musikhochschule Stuttgart auf. Parallel zur Klarinette erhielt er Klavierunterricht und Dirigierstunden von zahlreichen Dozenten. Er leitete selbst eigene Orchester. Patrick Koch nahm mehrmals in Folge erfolgreich am Wettbewerb Jugend-Musiziert teil und errang diverse Bundespreise in den Wertungen „Solo“, „Besondere Ensembles“ und„Klavier-Kammermusik“. Außerdem war er 2. Preisträger des 1. Wetzlarer Klarinettenwettbewerbs 2012 der deutschen Klarinettengesellschaft. Darüber hinaus absolvierte er mehrere Meisterkurse unter anderem bei Prof. Sabine Meyer, Prof. Rainer Wehle und Prof. Manfred Lindner. Patrick Koch spielt und spielte in zahlreichen Orchestern, wie z.B. demHochschulsinfonieorchester Stuttgart und im Landesjugendorchester Baden Württemberg. Seit Januar 2017 ist er als 1. Soloklarinettist am Nationaltheater Mannheim engagiert. Darüberhinaus ist er immer wieder Gast in anderen Orchestern, wie z.B. den Stuttgarter Philharmonikern, den Nürnberger Sinfonikern oder der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Mit seinem Klezmertrio „Konésch“, bestehend aus Kontrabass, Gitarre und Klarinette gibt er zudem überregional Konzerte und tritt als Solist und Kammermusiker mit zahlreichen Orchestern und Ensembles auf.

    Helge Aurich, geboren 1985 in Stuttgart, begann im Alter von vier Jahren mit demKlavierspiel. Nach einem Jungstudium an der Musikhochschule Freiburg nahm er nach dem Abitur sein Klavierstudium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Matthias Kirschnereit und Karl-Heinz Will auf, welches er im künstlerischen sowie pädagogischen Bereich mit Bestnoten und Auszeichnung abschloss. Er ist mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und erhielt zahlreiche Förderpreise und Stipendien. Helge Aurich konzertierte als Solist u.a. mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock, der Neuen Philharmonie Westfalen, dem Theater Vorpommern und der Polnischen Kammerphilharmonie; er ist regelmäßig bei renommierten Festivals zu hören, u.a. bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Gezeiten Ostfriesland und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen entstanden beim SWR in Baden-Baden, beim MDR in Leipzig und beim Schweizer Radio SRF. Eine vielfältige Konzerttätigkeit führte ihn als Solist, Kammermusikpartner und Liedbegleiter bereits durch viele Länder Europas, nach Asien und in die USA. Neben seiner Tätigkeit als Konzertpianist ist Helge Aurich außerdem seit 2013 Dozent für Korrepetition an der Musikhochschule Stuttgart.

    Patrick Koch und Helge Aurich spielen Werke von: F. Devienne, A. Berg, C. M. von Weber, G. Finzi, E.Rautavaara, C.Debussy, G.Rossini


  • 26. Mai 2017

    AUTORENLESUNG Christoph Hein: Trutz

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 9 Euro

    In seiner objektiven und zugleich einfühlenden Chronik der Lebensläufe zweier Familien bündelt Christoph Hein, die vergebliche Hoffnung auf eine Existenz jenseits von Elend und Sklaverei. Und so ist ihm ein Jahrhundertroman im zweifachen Sinn gelungen: ein Jahrhundert umgreifend, ein Jahrhundert widerspiegelnd...

    Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle Der fremde Freund / Drachenblut.
    Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis

    Foto: © Heike Steinweg / Suhrkamp Verlag


  • 19. Mai 2017

    KLAVIERABEND mit Mizuka Kano

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Mizuka Kano erhielt Klavierunterricht im Alter von vier Jahren bei der Mutter. Nach dem Besuch des Toho Gymnasiums für Musik in Tokyo studierte sie an der Toho Gakuen Hochschule für Musik; ihre Lehrer waren Hidemitsu Hayashi, Mikako Abe und Michail Woskressensky. Sie wirkte in mehreren Konzerten mit, in denen die besten Absolventen ihrer Hochschule vorgestellt wurden.

    Im Oktober 2003 kam sie nach Berlin, um ihr Studium an der Universität der Künste bei Klaus Hellwig fortzusetzen und im Januar 2012 hat sie das Konzertexamen erfolgreich abgeschlossen.Wichtige Anregungen erhielt Mizuka Kano durch Meisterkurse bei Sergio Perticaroli, Joaquin Achucarro, Pavel Gililov, Jerome Rose, Piotr Paleczny, Vladimir Viardo und Eliso Wirsaladze.

    Außerdem erhielt sie prägende Eindrücke in Begegnungen mit Künstlerpersönlichkeiten wie Dan Tai Son, Bruno Canino sowie Wolfgang Böttcher, Hartmut Rohde, Pierre Amoyal und Menahem Pressler. Mizuka Kano begeisterte sich schon sehr früh für Kammermusik und spielte in vielen verschiedenen Besetzungen – von Liedbegleitung und Duo bis Klavierquintett.

    Mizuka Kano spielt Werke von: J. S. Bach, F. Hensel-Mendelssohn und F. Schubert


  • 13. Mai 2017

    7. MUSIKERRESIDENZ DER STUDIENSTIFTUNG DES DEUTSCHEN VOLKES IM GERHART-HAUPTMANN-HAUS

    Samstag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 12 Euro

    Während eines siebentägigen Aufenthaltes erarbeiten junge, hochbegabte Musikstipendiaten ein Konzertprogramm.

    Anne Siebrasse (Sopran- und Altsaxophon) und Regina Reiter (Sopran, Alt und Baritonsaxophon)

    mit Werken von u.a. J. S. Bach, P. Hindemith, A. Piazzolla, B. Bartok, G.Ph. Telemann, R. Martino und R. Buckland


  • 16. April 2017

    Klavierabend mit Matthias Kirschnereit

    Sonntag, 19.30 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Matthias Kirschnereit pflegt den schönsten Zugang zur Musik, den man sich denken kann: Er ist dem Empfindungsreichtum, dem Atem und damit überhaupt den menschlichen Zügen der Musik auf der Spur. Und diese Wege geht er dann, nach ausgiebiger Analyse und umfangreichem Repertoirestudium, letztlich doch »rein intuitiv«, wie er sagt. Die FAZ schrieb: »Er ist ein Ausdrucksmusiker par excellence, der mit seinem Klavierspiel die spezifisch deutsche Klavierkunst fortsetzt.« Tatsächlich führt die Reihe seiner Lehrer über Renate Kretschmar-Fischer, Conrad Hansen, Edwin Fischer, Martin Krause direkt zu Franz Liszt.                              Seit langem ist er auch ein begeisterter Kammermusiker, der in jüngerer Zeit mit Musikern wie dem Violinisten Christian Tetzlaff, der Klarinettistin Sharon Kam, dem Cellisten Adrian Brendel sowie dem Vogler-, dem Minguet- und dem Szymanowski-Quartett musizierte. Matthias Kirschnereit liebt das Kammermusikspiel – bei zahlreichen Konzerten und Festivals ist es stets eine willkommene Bereichung und zusätzliche Inspiration. Partner waren dabei in der Vergangenheit unter anderem Christian Tetzlaff, das Artemis sowie das Szymanowski Quartett und das Trio Mirabeau. Matthias Kirschnereit zählt heute zu den führenden deutschen Pianisten seiner Generation. Seine Neueinspielung sämtlicher Klavierkonzerte Wolfgang Amadeus Mozarts’ zusammen mit den Bamberger Symphonikern zum Mozartjahr 2006 wurde weltweit mit begeistertem Echo aufgenommen. Die Neue Zürcher Zeitung titelte: „Die Entdeckung des Mozartjahres heißt Matthias Kirschnereit“. Matthias Kirschnereit studierte an der Musikhochschule Detmold bei Renate Kretschmar-Fischer; prägende künstlerische Einflüsse erfuhr er durch die langjährige Verbindung mit Claudio Arrau, Bruno Leonardo Gelber, Oleg Maisenberg und Murray Perahia. Er war Preisträger beim Deutschen Musikwettbewerb, beim Internationalen Concours Géza Anda sowie beim Internationalen Australischen Klavierwettbewerb in Sydney. Matthias Kirschnereit ist seit 1997 Professor an der neu gegründeten Hochschule für Musik und Theater Rostock. Viele seiner Studenten sind inzwischen Preisträger internationaler Wettbewerbe. Er gibt Meisterkurse in aller Welt. Hierzulande engagiert er sich im von Lars Vogt ins Leben gerufenen Jugendprojekt „Rhapsody in School“.

    Matthias Kirschnereit spielt Werke von von G.F. Händel, CPE Bach, M.Clementi und J.Brahms

    (Foto: Maike Helbig)


  • 01. April 2017

    AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

    Samstag, 15.00 Uhr

    AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG „HIDDENSEER SCHULE“

    Zauberhafte Wesen“ (1. April bis 31. Mai)
    Eine Kooperation mit der Regionalen Schule Hiddensee

    Die Farbe ROT war im Kunstunterricht der Klasse 1/ 2 Gegenstand der Auseinandersetzung mit den Grundfarben. Als Abschlussübung färbten die Schülerinnen und Schüler zauberhafte Wesen, welche Fantasie und Wirklichkeit gleichermaßen entsprungen scheinen... Die Klasse 3/4 schuf im Werkunterricht Stabpuppen aus Pappmaché. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt – jede Puppe zeigt so ihr ganz eigenes Gesicht.

    Eintritt frei



Aktuelle Veranstaltungen