Das Programm für 2019 

 

  • 22. Mai 2019

    Autorenlesung Christoph Hein: Verwirrnis

    Mittwoch, 20.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle Der fremde Freund / Drachenblut.
    Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis.
    Friedeward liebt Wolfgang. Und Wolfgang liebt Friedeward. Sie sind jung, genießen die Sommerferien, fahren mit dem Fahrrad die weite Strecke ans Meer, und reden stundenlang über Gott und die Welt. Sie sind glücklich, wenn sie zusammen sind, und das scheint ihnen alles zu sein, was sie brauchen. Doch keiner darf wissen, dass sie mehr sind als beste Freunde. Es sind die 1950er-Jahre, sie leben im katholischen Heiligenstadt, und für die Menschen um sie herum, besonders für Friedewards strenggläubigen Vater, ist ihre Liebe eine Sünde. Käme ihre Beziehung ans Licht, könnten sie alles verlieren. Als sie zum Studium nach Leipzig gehen – Friedeward studiert Germanistik, Wolfgang Musik –, finden sie dort eine Welt gefeierter Intellektueller, alles flirrt geradezu vor lebendigem Geist. Und sie lernen Jacqueline kennen, die ihnen gesteht, dass sie eine heimliche Beziehung zu einer Dozentin hat...

    „Über das Geschrei und das Gefuchtel der Moral hat Christoph Hein einen großartig leisen Roman geschrieben." Paul Jandl, NZZ

    (Suhrkamp Verlag)


  • 24. Mai 2019

    AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG VOR SONNENAUFGANG: SZENEN- UND KOSTÜMBILD

    Freitag, 16.00 Uhr
    Eintritt: frei

    Sonderausstellung 2019 im Kreuzgang des Gerhart-Hauptmann-Hauses

    Johannes Weilandt (*1991): Szenenbilder und Figurinen zu Gerhart Hauptmanns „Vor Sonnenaufgang" – Diplomarbeit im Fach „Bühnen- und Kostümbild" an der Kunsthochschule Berlin Weißensee 2017


  • 24. Mai 2019

    Gesprächsabend Der Romancier Christoph Hein – Eine Werkschau

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    Der Romancier Christoph Hein – Eine Werkschau.
    Mit Christoph Hein, Dr. Thomas Sparr (Suhrkamp) und Franziska Ploetz (Gerhart-Hauptmann-Haus)

     © Heike Steinweg/Suhrkamp Verlag


  • 31. Mai 2019

    Autorenlesung Kenah Cusanit: Babel

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    Kenah Cusanit, geboren 1979, lebt in Berlin. Für ihre Essays und Gedichte wurde die Altorientalistin und Ethnologin bereits mehrfach ausgezeichnet. Bei Hanser erschien ihr Debütroman Babel (2019).

    Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2019
    ...Der Archäologe Robert Koldewey leidet ohnehin schon genug unter den Ansichten seines Assistenten Buddensieg, nun quält ihn auch noch eine Blinddarmentzündung. Die Probleme sind menschlich, doch seine Aufgabe ist biblisch: die Ausgrabung Babylons. Zwischen Orient und Okzident bahnt sich gerade ein Umbruch an, der die Welt bis in unsere Gegenwart hinein erschüttern wird. Wie ein Getriebener dokumentiert Koldewey deshalb die mesopotamischen Schätze am Euphrat; Stein für Stein legt er die Wiege der Zivilisation frei – und das Fundament des Abendlandes. Kenah Cusanits erster Roman ist Abenteuer- und Zeitgeschichte zugleich – klangvoll, hinreißend, klug.

    „Ein Buch, turmhoch allem überlegen, was sonst in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur in diesem Frühjahr erscheint." Denis Scheck, Druckfrisch

    (Hanser 2019)


  • 09. Juni 2019

    Kammerkonzert DUO BILOBA

    Sonntag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 18 Euro

    DUO BILOBA

    Die beiden Künstlerinnen Christiane Starke und Anne-Kathrein Jordan gründeten das DUO BILOBA während ihrer gemeinsamen Studienzeit an der Musikhochschule Frankfurt. Die ersten Impulse erhielten sie von Prof. Rainer Hoffmann und vertieften ihre kammermusikalische Arbeit später auf Meisterkursen von Menahem Pressler, Wolfgang Boettcher, Konrad Richter, Emmanuel Hurwitz und William Pleeth.

    Das klassisch-Romantische Repertoire mit Beethoven, Schumann, Mendelssohn birgt für die Musikerinnen ebenso viel spannende Aufgaben, wie die Kompositionen des 20. Jahrhunderts und der Moderne.

    Bei "Bella Musica" erschien eine CD der beiden Künstlerinnen mit Werken von Schumann, Janacek, Boulanger und Schnittke.

    Christiane Starke (Cello) und Anne-Kathrein Jordan (Klavier) spielen F. Mendelssohn-Bartholdy: aus „Lieder ohne Worte"; S. Barber: Sonate für Cello und Klavier, Opus 6, c-Moll; D. Milhaud: Drei Stücke aus „Saudades do Brasil" und D. Schostakowitsch: Cellosonate d-Moll, Opus 40


  • 14. Juni 2019

    Autorenlesung Deborah Vietor-Engländer: Kerr - Die Biographie

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    Deborah Vietor-Engländer, geboren und aufgewachsen in London. Studium an der Universität London, Promotion bei Walter Jens in Tübingen. Langjährige Lehr- und Forschungstätigkeit an der Universität des Saarlandes und an der TU Darmstadt. Lebt im Rhein-Main-Gebiet. Autorin von «Faust in der DDR», Frankfurt am Main 1987. Herausgeberin von zwei Bänden der Werkausgabe Alfred Kerrs im S. Fischer Verlag und einer Werkausgabe Hermann Sinsheimers, zahlreiche Publikationen zur Exilthematik. Zurzeit mit der Edition der Berliner Plauderbriefe Alfred Kerrs 1897–1922 beschäftigt.

    Alfred Kerr war der einflussreichste Literatur- und Theaterkritiker Deutschlands. Sein knapper Stil war unverwechselbar, seine Polemik gefürchtet. Er verriss Hermann Sudermann als „Talmigröße", verspottete Karl Kraus als „Gelegenheitsethiker" und regte sich auf über die Verschachtelungen und endlosen Satzketten eines Thomas Mann. Legendär und folgenreich war aber auch sein Einsatz für das Neue, Zukunftsweisende – wie die Stücke des jungen Gerhart Hauptmann [...]. Deborah Vietor-Engländer [...] schildert eindrücklich, wie der Sohn einer wohlhabenden jüdischen Familie aus Breslau zur führenden Stimme der Kritik aufstieg – und wie er nach dem Machtantritt der Nazis buchstäblich ins Nichts abstürzte.

    (Rowohlt Verlag 2016)


  • 21. Juni 2019

    Klavierabend mit Oskar Jezior

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Oskar Jezior gehört zu jener immer nur kleinen Gruppe von Musikern, die sich weder auf ein bestimmtes Fach noch auf einen Stilbereich festlegen lassen wollen. Im Alter von 15 Jahren nahm er als jüngster Musikstudent Bremens ein Doppelstudium an der Hochschule für Künste Bremen in den Fächern Klavier und Violine auf. 2009 schloss er sein Violinstudium in der Klasse von Prof. Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik und Theater Hannover mit Auszeichnung ab. Ein mehrjähriges Klavierstudium bei Prof. Matti Raekallio führte ihn an die Hochschule für Musik und Theater Hannover und anschließend an die Juilliard School New York, wo er 2011 als bester Klavierstudent ausgewählt wurde, den Gina-Bachauer-Preis erhielt und ein im US-amerikanischen Rundfunk übertragenes Klavierrezital im Lincoln Center gab.

    2009 debütierte Oskar Jezior mit den Warschauer Philharmonikern unter ihren Chefdirigenten Antoni Wit im Großen Saal der Warschauer Philharmonie. Darüber hinaus konzertierte er mit den Bremer Philharmonikern, den Posener Philharmonikern, dem Warschauer Kammerorchester, dem Philharmonieorchester Lublin und dem Orchestre de Paris-Sorbonne. Er trat in bedeutenden Konzertsälen auf, z.B. Bunkamura/Orchard Hall Tokyo, Phoenix Hall Osaka, Carnegie Hall New York, Nationaloper Warschau, Schauspielhaus Berlin, Deutsche Oper Berlin, Laeiszhalle Hamburg, Stadthalle Braunschweig, Rokokotheater Schwetzingen und Konzerthaus Glocke Bremen. Er ist regelmäßiger Gast internationaler Musikfestivals, z.B. Schwetzinger Festspiele, Braunschweig Classix Festival, Danziger Frühling und Bowdoin International Music Festival in Brunswick, Maine.

    Mit der legendären Geigerin Wanda Wilkomirska verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit als regelmäßiger Klavier- und Violinpartner. 2006 erschien seine Debüt-CD mit Beethovens Klaviersonaten op.106 "Hammerklavier" & op.110 beim renommierten polnischen Label Polskie Nagranie. 2007 veröffentlichte DUX seine Wagner-/Szymanowski-CD mit der polnischen Mezzosopranistin Malgorzata Walewska. Er ist Preisträger zahlreicher Klavierwettbewerbe, z.B. Piano Campus Paris 2010 (2. Preis), Bremer Klavierwettbewerb 2009 (2. Preis) und Beethoven-Wettewerb R. Laugs Mannheim 2008 (2. Preis). Er war außerdem Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

    Oskar Jezior spielt Werke von R. Schumann, J. Brahms, S. Rachmaninow und F. Liszt


  • 25. Juni 2019

    AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG „HIDDENSEER SCHULE“ VIII

    Dienstag, 17.00 Uhr
    Eintritt: frei

    „KUNST RÄUMT AUF"
    Eine Kooperation mit der Regionalen Schule mit Grundschule Hiddensee


  • 28. Juni 2019

    Autorenlesung Philipp Weiss: Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    Philipp Weiss, geboren 1982 in Wien, studierte Germanistik und Philosophie. Er schreibt Prosa und Theaterstücke, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. 2009 nahm er mit seinem Text Blätterliebe am Ingeborg-Bachmann-Preis teil. 2011 gewann er mit seinem Stück Allerwelt das Hans-Gratzer-Stipendium; das Stück wurde am Schauspielhaus Wien uraufgeführt, wo er in der Spielzeit 2013/14 Hausautor war. Ein schöner Hase ist meistens der Einzellne gewann 2015 den Preis der Theatertage Lyon und erschien auf Französisch in den Éditions Théâtrales (Montreuil).

    In Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen erzählt Philipp Weiss von der Verwandlung der Welt im Anthropozän – jener Epoche der Erdgeschichte, in welcher der Mensch zur zentralen gestaltenden Kraft geworden ist. Zwischen Frankreich und Japan, zwischen dem 19. und dem 21. Jahrhundert, in Form von Enzyklopädie, Erzählung, Notizheft, Audiotranskription und Comic entwirft dieser kühne Roman ein Panoptikum unserer fliehenden Wirklichkeit.

    „Dieses Romanprojekt von Philipp Weiss ist ein literarisches Juwel von ungeheurer denkerischer, poetischer und formaler Kraft. Es ist nichts Geringeres als der kühne und geglückte Versuch, die Komplexität der Welt, in der wir leben, erzählbar zu machen.
    Katja Gasser, ORF ZIB1      

    (Suhrkamp Verlag 2018)


  • 03. Juli 2019

    Autorenlesung Judith Schalansky: Verzeichnis einiger Verluste

    Mittwoch, 20.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign. Ihr Werk, darunter der international erfolgreiche Bestseller Atlas der abgelegenen Inseln sowie der Roman Der Hals der Giraffe, ist in mehr als 20 Sprachen übersetzt und wurde vielfach ausgezeichnet. Sie ist Herausgeberin der Naturkunden und lebt als Gestalterin und freie Schriftstellerin in Berlin.

    Die Weltgeschichte ist voller Dinge, die verloren sind – mutwillig zerstört oder im Lauf der Zeit abhandengekommen. In ihrem neuen Buch widmet sich Judith Schalansky dem, was das Verlorene hinterlässt: verhallte Echos und verwischte Spuren, Gerüchte und Legenden, Auslassungszeichen und Phantomschmerzen. Ausgehend von verlorengegangenen Natur- und Kunstgegenständen wie den Liedern der Sappho, dem abgerissenen Palast der Republik, einer ausgestorbenen Tigerart oder einer im Pazifik versunkenen Insel, entwirft sie ein naturgemäß unvollständiges Verzeichnis des Verschollenen und Verschwundenen, das seine erzählerische Kraft dort entfaltet, wo die herkömmliche Überlieferung versagt. Die Protagonisten dieser Geschichten sind Figuren im Abseits, die gegen die Vergänglichkeit ankämpfen: ein alter Mann, der das Wissen der Menschheit in seinem Tessiner Garten hortet, ein Ruinenmaler, der die Vergangenheit erschafft, wie sie niemals war, die gealterte Greta Garbo, die durch Manhattan streift und sich fragt, wann genau sie wohl gestorben sein mag, und die Schriftstellerin Schalansky, die in den Leerstellen ihrer eigenen Kindheit die Geschichtslosigkeit der DDR aufspürt.

    „Judith Schalanskys neues Buch ist eine Erzählungssammlung unter einem großen Thema: dem des Verlusts. Was wir dabei jedoch gewinnen, ist Literatur, wie man sie nur selten findet." Andreas Platthaus, FAZ

    © Jürgen Bauer/Suhrkamp Verlag


  • 05. Juli 2019

    Kammerkonzert

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    nähere Informationen folgen...


  • 12. Juli 2019

    Autorenlesung Karl Schlögel: Das russische Berlin

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    Karl Schlögel, 1948 geboren, lehrte bis zu seiner Emeritierung Osteuropäische Geschichte, zuerst an der Universität Konstanz, seit 1995 an der Europa Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehören Moskau lesen, Petersburg 1909-1921. Das Laboratorium der Moderne, Im Raume lesen wir die Zeit und Moskau 1937. Sein 2017 erschienenes Buch Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

    Fast eine halbe Million russischer Flüchtlinge nahm Berlin Anfang der 1920er Jahre auf. Die Stadt war in der Zwischenkriegszeit [...] heimliches Zentrum der Weltrevolution. Hier trafen die totalitären Bewegungen aufeinander, die das Schicksal Europas im „Zeitalter der Extreme" besiegelten. [...] Karl Schlögel spürt die große Geschichte in der kleinen auf, er folgt den dramatis personae und rekonstruiert die Netzwerke, in denen sie sich bewegen. [...] Das Russische Berlin ist kein romantischer Ort, sondern Schauplatz einer Epoche, die Nachkrieg und Vorkrieg in einem war. Seit der Entfremdung zwischen Russland und der Europäischen Union ist auch das hochvernetzte „Russkij Berlin" der Gegenwart politisch gespalten. Der doppelte Blick auf das einstige und heutige russische Berlin erweist sich als unerwartet aktuell und produktiv.

    (Suhrkamp Verlag 2019)


  • 19. Juli 2019

    Literaturwettbewerb für Kinder In der Kürze liegt die Würze

    Freitag, 17.30 Uhr
    Eintritt: frei

    Abschlussveranstaltung des 9. Literaturwettbewerbes für Kinder
    Zum neunten Mal küren wir die beste Kurzgeschichte aus der Feder eines Kindes bis 15 Jahre. Alle Kinder, die sich beteiligen wollen, können ab Ende Juni bis zum 17. Juli ihre Kurzgeschichte (maximale Länge: 1 Seite) im Hauptmannhaus abgeben. Am 19. Juli werden die fünf besten Kurzgeschichten bekanntgegeben. Deren Autorinnen und Autoren sind eingeladen, selbige im Arbeitszimmer von Gerhart Hauptmann vor Publikum und Jury vorzulesen. Im Anschluss erfolgt die Preisverleihung.


  • 19. Juli 2019

    Autorenlesung Regina Scheer: Gott wohnt im Wedding

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    Regina Scheer, 1950 in Berlin geboren, studierte Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität. Von 1972–1976 arbeitete sie bei der Wochenzeitschrift «Forum». Danach war sie freie Autorin von Reportagen, Essays und Liedtexten und Mitarbeiterin der Literaturzeitschrift «Temperamente». Nach 1990 wirkte sie an Ausstellungen, Filmen und Anthologien mit und veröffentlichte mehrere Bücher zur deutsch-jüdischen Geschichte. Für ihren ersten Roman «Machandel» erhielt sie 2014 den Mara-Cassens-Preis.

    Der zweite Roman Regina Scheers nach „Machandel"
    „[...]‚Gott wohnt im Wedding' ist ein so vielschichtiger wie praller Berlin-Roman, der Gegenwart und Vergangenheit auf vielen Ebenen miteinander verknüpft" Frank Keil, Jüdische Allgemeine

    (Penguin Verlag 2019)


  • 22. Juli 2019

    Walter-Felsenstein-Retrospektive im Offenbach-Jahr Hoffmanns Erzählungen

    Montag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 6 Euro

    Jaques Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Inszenierung: Walter Felsenstein, eine Produktion der DEFA 1970
    Aus der „Walter-Felsenstein-DVD-Edition" mit freundlicher Genehmigung durch Dr. Christoph Felsenstein (ca. 130 Min.)

    Phantastische Oper in fünf Akten von Jaques Offenbach. Unter Benutzung des gleichnamigen Schauspiels von Jules Barbier und Michel Carré (1851) neu bearbeitet von Walter Felsenstein ( 1965 ).
    Die deutschsprachige Aufführung dieser Französischen Oper wurde bei einem Gastspiel in der französischen Hauptstadt, 1881 Uraufführungsort des Hoffmann, als die beste Aufführung mit dem „Challenge trophy" ausgezeichnet.
    Wieland Wagner schrieb Felsenstein nach dem Besuch einer Vorstellung:
    „ Das war exemplarisches Theater" .
    In Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters wird Felsensteins Bemühen um das Werk gewürdigt:
    „ Die Inszenierung, mehrfach als Schauspiel mit eingefügten Musikeinlagen kritisiert, blieb ein Grenzfall für Felsensteins ,realistisches Musiktheater' . Sie stellt jedoch den markanten Versuch dar, eine Aufführung mit Dialogen zu realisieren."
    Felsentein: „ Ich bin überzeugt, dass die reihe ernstahfter Versuche, dem verschollenen Lieblingswerk Offenbachs auf die Spur zu kommen, mit meiner Aufführung noch lange nicht beendet ist."
    Ilse Kobán (Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Archivabteilung Darstellenden Kunst der Akademie der Künste)


  • 26. Juli 2019

    Autorenlesung 100 Jahre Bauhaus, Bernd Polster: Walter Gropius. Der Architekt seines Ruhms.

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    Bernd Polster, Jahrgang 1952, lebt als Publizist und Künstler in Bonn. Regelmäßige Beiträge für Rundfunk und Fernsehen, zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a.: bauhaus design (2009, mit Volker Fischer und Katja Simon), Autodesign international (2010, mit Phil Patton), Und kann man darauf auch sitzen? Wie Design funktioniert (2011).

    „Schelmenroman statt Heldengeschichte: Bernd Polster erzählt das Leben des Architekten Walter Gropius neu – und am Ende ist nicht einmal sicher, ob der erste Bauhaus-Direktor wirklich ein Architekt war. [...] Als Schelm ist Gropius allemal interessanter als denn als Heros." Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

    Carl Hanser 2019


  • 02. August 2019

    Kammerkonzert Die versunkene Glocke mit Florian Mayer, Agnes Selma Weiland u.Adriana Mladenova

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Eine musikalisch-literarische und biographische Spurensuche zu Gerhart Hauptmanns Märchendrama „Die versunkene Glocke" – dem Stück, das zu großen Teilen auf Hiddensee geschrieben einer der größten Bühnenerfolge Hauptmanns war
    Mit Florian Mayer (Violine), Agnes Selma Weiland (Sopran) und Adriana Mladenova (Klavier)


  • 09. August 2019

    Autorenlesung Volker Braun: Handstreiche und Schriften und Reden. Verlagerung des geheimen Punktes

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    Volker Braun, 1939 in Dresden geboren, arbeitete in einer Druckerei in Dresden, als Tiefbauarbeiter im Kombinat Schwarze Pumpe und absolvierte einen Facharbeiterlehrgang im Tagebau Burghammer. Nach seinem anschließenden Philosophiestudium in Leipzig wurde er Dramaturg am Berliner Ensemble. 1983 wurde Volker Braun Mitglied der Akademie der Künste der DDR, 1993 der (gesamtdeutschen) Akademie der Künste in Berlin. 1996 erfolgte die Aufnahme in die Sächsische Akademie der Künste und in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. Im Wintersemester 1999/2000 erhielt er die Brüder-Grimm-Professur an der Universität Kassel. Von 2006 bis 2010 war Volker Braun Direktor der Sektion Literatur der Akademie der Künste. Er erhielt zahlreiche Preise, u.a. den Georg-Büchner-Preis im Jahr 2000. Volker Braun lebt heute in Berlin.

    Über welche Möglichkeiten verfügt unter den gegenwärtigen Bedingungen ein Schriftsteller zum Eingreifen in den Lauf der Dinge? Ein mit allen literarischen Traditionen vertrauter Volker Braun bedient sich der bewährten Prosaformen, um diesem Zweck näherzukommen: Aphorismen, Dialogfetzen, Zitaten. In seiner Werkstatt entstehen Träume, Rätselhaftes, eigensinnige Wahrheiten, Beobachtungen zum schreibenden und fühlenden Ich und zur Welt.

    Solche handstreichartigen Überfälle erfolgen in der Schelmenperspektive: Der Schelm gründet sein Denken und Handeln auf den plebejischen Umgang mit den Dingen, ungehobelte Einsprüche, Angriffe und Verteidigungen, Burlesken, Handgriffe, Fingerzeige, Rippenstöße.

    (Suhrkamp Verlag 2019) Foto: © Peter Peitsch


  • 12. August 2019

    Walter-Felsenstein-Retropektive im Offenbach-Jahr Ritter Blaubart

    Montag, 19.30 Uhr
    Eintritt: 6 Euro

    Jaques Offenbach: Ritter Blaubart
    Inszenierung: Walter Felsenstein, eine Produktion der DEFA 1973,Musik Jacques Offenbach 1973 - ca. 140min
    Mit frdl. Genehmigung von Dr. Ch. Felsenstein

    Handlung: Der Lebemann Ritter Blaubart kann es einfach nicht lassen. Kaum dass er sich fest an eine ihm gefällige Frau gebunden hat, da entbrennt sein Herz auch schon für die nächste Schönheit und er wird seiner frisch angetrauten Gemahlin bereits überdrüssig. Schamlos bedient er sich der Künste seines Alchemisten Popolani, um eine nach der anderen vergiften zu lassen, damit er als frischgebackener Witwer erneut auf Brautschau gehen darf ...
    Die Geschichte des Frauenmordenden Barbe-bleu aus Perraults Märchensammlung inspirierte 1866 Jacques Offenbach und in keiner anderen Offenbach-Oper prallen solch unterschiedlichen Charaktere aufeinander, werden Denk- und Lebensweisen so weit getrieben, wie in dieser. Auch für den Regisseur Walter Felsenstein wird diese Inszenierung aus dem Jahr 1973 zum Denkmal. Mit welcher Musikalität hier Offenbachs Noten in Bewegungen umgesetzt werden, ist nach wie vor beeindruckend.
    „Für Nachgeborene, die Geist und Magie Walter Felsensteins nur aus Forschung und Lektüre oder vom Hörensagen, aber nicht aus eigener Anschauung kennen, besteht jetzt endlich die Möglichkeit, sich ein aus lebendigen Bühnenpraxis gespeistes Bild von jenem Vordenker des modernen Musiktheaters zu machen, der zu den einflussreichsten Regisseuren des 20. Jahrhunderts gehörte. [...] Eine Großtat!"


  • 16. August 2019

    Autorenlesung Durs Grünbein: Aus der Traum (Kartei).Aufsätze und Notate

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    Durs Grünbein wurde am 9. Oktober 1962 in Dresden geboren. Er lebt und arbeitet als Dichter, Übersetzer und Essayist in Berlin und Rom. Nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs führten ihn Reisen durch Europa, nach Südostasien und in die Vereinigten Staaten. Er war Gast des German Department der New York University und der Villa Aurora in Los Angeles. Für sein Werk erhielt er mehrere Preise, darunter den Peter-Huchel-Preis, den Georg-Büchner-Preis, den Literaturpreis der Osterfestspiele Salzburg 2000, den Friedrich Nietzsche-Preis des Landes Sachsen-Anhalt 2004 und den Berliner Literaturpreis der Preußischen Seehandlung verbunden mit der Heiner-Müller-Professur 2006. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt.

    Provokativer könnte ein poetischer Buchtitel nicht sein, und doch lässt der Dichter an einem nicht zweifeln: »Ganz insgesamt wird das, was man die Realität nennt, überschätzt.« Und so steuert er im ersten Teil seines Buches mit aller Kraft der Imagination konsequent hinein in die Sturmzone jener Realität, die den meisten als das Maß aller Dinge erscheint.
    Als welthistorisches Ereignis zeigt sich der Widerspruch zwischen Realität und Traum im Untergang eines Staates, der DDR, und den Metamorphosen seiner Gesellschaft bis heute. An den Gegensätzen von Freiheit und Solidarität auf der einen Seite, Hass und Spaltung auf der anderen, an Deutschland und Europa entwickelt der Autor im zweiten Teil seine Idee eines phantasiegeleiteten Widerstands gegen den Fetisch kruder Realität.

    „Durs Grünbeins neuer Essayband Aus der Traum (Kartei) ist eine Fundgrube für Leser, welche Dichtung schätzen, die zeitgemäß und traditionsbewusst zugleich ist."
    Tomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten

    (Suhrkamp Verlag 2019)


  • 23. August 2019

    Gesprächskonzert Ensemble ÉMIGRÉ

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    „daß ich seit Brahms keines Menschen Bekanntschaft gemacht habe, die mir so werthvoll ist wie Deine." Robert Kahn an Gerhart Hauptmann, Mai 1901

    Lieder und Kammermusik von J. Brahms, R. Kahn und A. Busch sowie Auszüge aus dem Briefwechsel von R. Kahn und G. Hauptmann
    Norbert Meyn (Tenor), Friederike Fechner (Cello) und Jakob Fichert (Klavier)
    Eine musikalische Spurensuche im Umfeld G. Hauptmanns, ausgehend vom freundschaftlichen Briefwechsel zwischen G. Hauptmann und dem Komponisten und Pianisten R. Kahn, der 1938 ob seiner jüdischen Wurzeln emigrieren musste und dessen musikalischer Wiederbelebung sich das Ensemble Émigré in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste unter Leitung von Norbert Meyn (Royal College of Music, London) widmet

    Foto: © Franziska Ploetz


  • 30. August 2019

    Autorenlesung María Cecilia Barbetta: Nachtleuchten

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    María Cecilia Barbetta wurde 1972 in Buenos Aires geboren, wuchs in dem Einwandererviertel Ballester, in dem ihr Roman »Nachtleuchten« spielt, auf und besuchte dort die deutsche Schule. 1996 zog sie nach Berlin und blieb. Ihr erster Roman, »Änderungsschneiderei Los Milagros« (2008), wurde unter anderem mit dem aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. María Cecilia Barbetta schreibt auf Deutsch. Ihr zweiter Roman über den Vorabend eines politischen Umsturzes, »Nachtleuchten« (2018), wurde mit dem Alfred-Döblin-Preis geehrt und stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis.

    Literaturpreise:
    Shortlist Deutscher Buchpreis (2018)
    Alfred-Döblin-Preis (2017)
    Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis (2009)
    Bayern 2-Wortspiele-Preis (2009)
    aspekte-Literaturpreis (2008)

    In ihrem neuen Roman erzählt María Cecilia Barbetta von der gespenstischen Atmosphäre am Vorabend eines politischen Umsturzes. Sie sind aus der ganzen Welt gekommen und haben sich in Buenos Aires eine Existenz aufgebaut. In dem Viertel Ballester kämpfen sie jeder auf seine Art für den Aufbruch, die Revolution und eine bessere Zukunft – Teresa und ihre Klassenkameradinnen in der katholischen Mädchenschule ebenso wie Celio, der Friseur in der »Ewigen Schönheit«, oder die Mechaniker der Autowerkstatt »Autopia«. Doch politische Spannungen zerreißen das Land, Aberglaube und Gewalt schleichen sich in die Normalität. Mit einem feinen Gespür für die Poesie des Alltags erzählt die in Argentinien geborene María Cecilia Barbetta von der Liebe zum Leben in Zeiten des Umbruchs.

    „Kann man unsere Zeit besser verstehen, wenn man einen Roman über Argentinien während der Siebzigerjahre liest? [...] Ja [...] erst recht, wenn so kunstvoll erzählt." Felix Bayer LiteraturSPIEGEL
    „Mit ihrem grandiosen Epos schreibt María Cecilia Barbetta Weltliteratur." Volker Breidecker Süddeutsche Zeitung

    (S.Fischer Verlag 2018)


  • 06. September 2019

    Autorenlesung Iwan-Michelangelo D´Aprile: Fontane: Ein Jahrhundert in Bewegung

    Freitag, 19.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    Iwan-Michelangelo D'Aprile, geboren 1968 in Berlin, ist Literarturwissenschaftler und Historiker. Er hat zur Kulturgeschichte Berlins im 19. Jahrhundert sowie zur Geschichte des Journalismus publiziert und lehrt als Professor für «Kulturen der Aufklärung» an der Universität Potsdam.

    Theodor Fontane war einer der modernsten Autoren seiner Zeit (1819–1898) Er schrieb Balladen über amerikanische Dampfschiffe und Eisenbahnunfälle in Schottland, als Journalist und Romanautor war er ein unermüdlicher Stoffesammler, der mit Genres und Formaten ebenso unternehmungsfreudig experimentierte, wie er es mit den Arzneimischungen im Apothekerlabor getan hatte, so lange, «bis die Mischung stimmte». Der Germanist Iwan-Michelangelo D'Aprile löst den Autor von «Effi Briest» und des «Stechlin» aus seinem preußisch-brandenburgischen Nahbereich und sucht Fontane inmitten der beschleunigten, zunehmend elektrifizierten und globalisierten Welt auf. Wir begegnen Fontane bei der Eröffnung der ersten deutschen Eisenbahnlinien, begleiten ihn als frühen Pauschaltouristen auf hohe See und erleben ihn 1848 als Barrikadenkämpfer und als Wahlmann für das erste frei gewählte Parlament der deutschen Geschichte. Wir folgen ihm als Korrespondenten nach London, lernen ihn als Beobachter der neuen foto- und telegrafiegestützten Kriegsreportage sowie als Kolonialismuskritiker kennen. Und wir erleben, wie er vom Untergang des alten Preußen erzählt, im fortgeschrittenen Alter energisch im Kulturbetrieb der Hauptstadt des neuen Kaiserreichs Berlin mitmischt, den modernen Berliner Gesellschaftsroman begründet und zum Förderer und Idol einer neuen Generation junger Avantgardisten wird. D'Apriles lebendige und kenntnisreiche Darstellung des Lebens von Theodor Fontane weitet sich zum Epochenporträt des 19. Jahrhunderts. So entsteht ein vielschichtiges und spannungsreiches Bild, das zur Neulektüre eines literarischen Klassikers einlädt

    „Das glänzende Porträt nicht nur des bürgerlichen Realisten Theodor Fontane, sondern einer ganzen Epoche des Umbruchs." David Hugendick Zeit Online
    „Die interessanteste Biographie im Jahr seines 200. Geburtstags." Jens Bisky Süddeutsche Zeitung

    (Rowohlt Verlag 2018)


  • 13. September 2019

    Klavierabend mit Georg Michael Grau

    Freitag, 19.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Georg Michael Grau wurde 2014 als Solist und 2015 als Kammermusiker bei den Deutschen Musikwettbewerben in Bonn und Lübeck ausgezeichnet und in die 59. und 60. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrats aufgenommen.
    Konzerte im In- und Ausland führten ihn zu den BBC Proms in London, dem Klavierfestival Ruhr, sowie in die New Yorker Carnegie Hall, die Berliner Philharmonie und die Münchner Residenz. Er konzentierte mit Orchestern wie den Nürnberger Symphonikern, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, den Münchner Symphonikern oder dem Kurpfälzischen Kammerorchester.
    Er ist Klavierlehrer an der Musikschule der Stadt St. Gallen und künstlerischer Leiter des Musikfestival Schloss Brenz, sowie der Allmannsdorfer Kammerkonzerte.
    Zu seinen Lehrern gehören Edelgard Lübke (Sontheim an der Brenz), Karl-Wilhelm Berger (Stuttgart), Prof. Elza Kolodin (Freiburg), Prof. Michael Hauber (Mannheim und Stuttgart) und Prof. Ian Fountain (London).

    Georg Michael Grau spielt Werke von: Ludwig van Beethoven, Paul Hermann, Arnold Schönberg und Franz Schubert


  • 20. September 2019

    Autorenlesung Kristina Volke: Heisig malt Schmidt: Eine deutsche Geschichte über Kunst und Politik

    Freitag, 19.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    Kristina Volke, Jahrgang 1972, Studium der Kunst- und Kulturwissenschaften in Berlin, 2004-2007 wiss. Mitarbeiterin der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages »Kultur in Deutschland«, seit 2007 Referentin und Stellv. des Kurators in der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages, Veröffentlichungen zum Wandel von Kunst und Kultur in Ostdeutschland und zum Zusammenhang von Kultur und Entwicklung, darunter »Labor Ostdeutschland. Kulturelle Praxis im Gesellschaftlichen Wandel«, Hg. mit I. Dietzsch im Auftrag der Kulturstiftung des Bundes 2003/2004 sowie »Kultur und Krise. Über die Rolle kultureller Akteure in gesellschaftlichen Umbrüchen«, in: »Entwicklung gestalten. Entwicklung gestalten - Perspektiven für den kulturellen Wandel in Ostdeutschland«, Hg. Mit C. Dümcke im Auftrag des BKM, 2006

    Wenige Wochen nach Ende seiner Kanzlerschaft wurde Helmut Schmidt 1982 gebeten, einen Maler für sein offizielles Porträt zu benennen. [...] Er entschied sich für Bernhard Heisig, einen der bedeutendsten Maler aus der DDR, der von den Feuilletons der Bundesrepublik jedoch zumeist als „Staatskünstler" angesehen wurde. Schmidt ließ sich davon nicht beirren, auch wenn der Vorgang im Kanzleramt für erhebliche Unruhe sorgte. Nach längeren, diplomatisch heiklen Vorbereitungen reiste er 1986 zwei Mal nach Leipzig, um dem Maler Modell zu sitzen. Seine Besuche wurden von der Staatssicherheit in der Operation „Mütze" aufwändig überwacht. Heisig malt Schmidt ist die Rekonstruktion einer höchst ungewöhnlichen Geschichte aus dem geteilten Deutschland...

    Ch.Links Verlag 2018


  • 05. Oktober 2019

    12. MUSIKERRESIDENZ DER STUDIENSTIFTUNG DES DEUTSCHEN VOLKES IM GERHART-HAUPTMANN-HAUS

    Samstag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Trio "First Circle"
    Victor Fox (Saxophon)
    Roger Kintopf (Kontrabass)
    Felix Ambach (Schlagzeug)

     

    Während eines siebentägigen Aufenthaltes erarbeiten junge, hochbegabte Musikstipendiaten ein Konzertprogramm.

    Nähere Informationen folgen...

    © Franziska Ambach


  • 31. Dezember 2019

    Klavierabend Silvesterkonzert 2019

    Dienstag, 19.30 Uhr
    Eintritt: 18 Euro

    R. Strauß: Stimmungsbilder, op. 9 (1884); R. Schumann: Waldszenen op. 82 (1848-1849); F. Mompou: Scènes d'enfants (1915-1918); E. Granados: Valses poéticos (1899)
    Am Klavier: Alejandro Picó-Leonís


  • 01. Januar 2020

    Klavierabend Neujahrskonzert 2020

    Mittwoch, 19.30 Uhr
    Eintritt: 18 Euro

    R. Strauß: Stimmungsbilder, op. 9 (1884); R. Schumann: Waldszenen op. 82 (1848-1849); F. Mompou: Scènes d'enfants (1915-1918); E. Granados: Valses poéticos (1899)
    Am Klavier: Alejandro Picó-Leonís



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