Das Programm für 2018 

 

  • 08. Dezember 2018

    HIDDENSEER WEIHNACHTSMARKT 2018

    Samstag, 15.00 Uhr
    Eintritt: frei

    Punsch & Glühwein *** Heiße Waffeln *** Kesseleintopf *** Bügelbaum
    Silvestersekt & Weihnachtswein *** Griebener Schmalz & Marmelade
    Bücher & Kalender *** Strick & Filzarbeiten *** Keramik & Co.
    *** frisches Hiddenseer Kiefernreisig ***

    Die Stände werden von folgenden auf Hiddensee tätigen gemeinnützigen Vereinen betreut:

    Dorfverein „Die Griebener", Freunde und Förderer des Hauptmannhauses auf Hiddensee, Förderverein des Heimatmuseums der Insel Hiddensee, Freunde und Förderer der Inselkirchen Hiddensees, Hiddenseer Dünenheide e.V.,  Schulförderverein Hiddensee

    Eine Initiative der Gerhart-Hauptmann-Stiftung und des Fördervereins des Heimatmuseums der Insel Hiddensee


  • 06. Oktober 2018

    10. MUSIKERRESIDENZ DER STUDIENSTIFTUNG DES DEUTSCHEN VOLKES IM GERHART-HAUPTMANN-HAUS

    Samstag, 19.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    kurzfristige Programmänderung!

    Klavierabend

    Während eines siebentägigen Aufenthaltes erarbeiten junge, hochbegabte Musikstipendiaten ein Konzertprogramm.

    Georg Michael Grau, geboren 1989 in Lauingen/Donau, erhielt seinen ersten Klavierunterricht bei Edelgard Lübke in Sontheim/Brenz und war später Vorstudent bei Karl-Wilhelm Berger in Stuttgart und bei Prof. Elza Kolodin in Freiburg. Er begann sein Musikstudium an der Hochschule für Musik Freiburg und setzte es in der Klasse von Prof. Michael Hauber an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim fort. Als Stipendiat des DAAD und der Studienstiftung des deutschen Volkes absolvierte er sein Masterstudium bei Prof. Ian Fountain an der Royal Academy of Music in London. Nun studiert er im Studiengang Konzertexamen. Er wurde 2014 als Solist und 2015 als Kammermusiker bei den Deutschen Musikwettbewerben in Bonn und Lübeck ausgezeichnet und in die 59. und 60. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrats aufgenommen. Konzerte im In- und Ausland führten ihn zu den BBC Proms in London, dem Klavierfestival Ruhr, sowie in die Berliner Philharmonie, die Münchner Residenz, Laeiszhalle Hamburg und die Meistersingerhalle Nürnberg. Er konzertierte mit Orchestern wie den Nürnberger Symphonikern, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, den Münchner Symphonikern oder dem Kurpfälzischen Kammerorchester. Im Frühjahr 2018 spielt er zusammen mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen im Rahmen einer Ersteinspielung die beiden Klavierkonzerte des romantischen Koponisten Eduard Franck beim Label cpo ein. Außerdem umfasst seine Diskographie das sogenannte 6. Klavierkonzert Beethovens, die Transkription des Violinkonzerts vom Komponisten selbst, aufgenommen mit den Münchner Symphonikern.

    Georg Michael Grau spielt Werke von:
    Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Strauss/Max Reger und Ludwig van Beethoven

    (Foto: Peter Adamik)


  • 28. September 2018

    Klavierabend mit Mizuka Kano

    Freitag, 19.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Klavierunterricht erhielt sie im Alter von vier Jahren bei der Mutter. Nach dem Besuch des Toho Gymnasiums für Musik in Tokyo studierte sie an der Toho Gakuen Hochschule für Musik; ihre Lehrer waren Hidemitsu Hayashi, Mikako Abe und Michail Woskressensky. Sie wirkte in mehreren Konzerten mit, in denen die besten Absolventen ihrer Hochschule vorgestellt wurden.

    Im Oktober 2003 kam sie nach Berlin, um ihr Studium an der Universität der Künste bei Klaus Hellwig fortzusetzen und im Januar 2012 hat sie das Konzertexamen erfolgreich abgeschlossen.Wichtige Anregungen erhielt Mizuka Kano durch Meisterkurse bei Sergio Perticaroli, Joaquin Achucarro, Pavel Gililov, Jerome Rose, Piotr Paleczny, Vladimir Viardo und Eliso Wirsaladze.

    Außerdem erhielt sie prägende Eindrücke in Begegnungen mit Künstlerpersönlichkeiten wie Dan Tai Son, Bruno Canino sowie Wolfgang Böttcher, Hartmut Rohde, Pierre Amoyal und Menahem Pressler. Mizuka Kano begeisterte sich schon sehr früh für Kammermusik und spielte in vielen verschiedenen Besetzungen – von Liedbegleitung und Duo bis Klavierquintett.

    Mizuka Kano spielt Werke von: J. S. Bach und S. Rachmaninoff


  • 21. September 2018

    Buchvorstellung: Ellen Fuhr: Picasso, Rubens und Monet auf Hiddensee

    Freitag, 17.30 Uhr
    Eintritt: 6 Euro

    Ein Kunstführer für Kinder
    Was ist Kunst?
    Was wollen Künstler ausdrücken?
    Wie und warum verändert sich die Kunst über die Zeit?
    Diesen Fragen spürt die Malerin und Graphikerin Ellen Fuhr auf eine Zeitreise durch die Kunstgeschichte in diesem außergewöhnlichen Buch nach. Künstler aller Epochen, von der Steinzeit bis zur Postmoderne, versetzt sie fiktiv auf die Insel Hiddensee. Mit leichter Hand, Liebe zum Detail und der Erfahrung eines Insiders skizziert und adaptiert Ellen Fuhr Werke von Dürer, Rubens, Böcklin, Munch, Kandinsky, Picasso, Dali, Kleem´, Penck, Beuys, Baselitz und vielen anderen und macht so den individuellen Ansatz der Künstler erfahrbar. Jede Seite ist eine Hommage auf den jeweiligen Künstler, aber auch eine Liebeserklärung an diese kleine, kultur- und tradtionsreiche Insel in der Ostsee. Prägnante Anmerkungen zu den Kunstepochen und historischen Hintergründen runden dieses Buch auf besondere Weise ab. Es ist daher nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene ein unterhaltsamer Wegweiser durch die Kunstgeschichte. Ellen Fuhr studierte an der Hochschule für Bildene Künste in Dresden, war Meisterschülerin bei Gerhard Kettner an der Akademie der Künste.


  • 21. September 2018

    KAMMERKONZERT FÜR ZWEI VIOLINEN

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Lenka Matějáková erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Violinunterricht an der Musikgrundschule in Prag bei Eva Bublová. Schon mit sieben Jahren gab sie ihren Debut mit Orchester. Ihre Ausbildung setzte sie am Prager Konservatorium in der Klasse von Pavel Kudelásek fort. Von 2007-2008 studierte sie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Jela Spitková, von 2008-2012 bei Univ.-Prof. Jan Pospíchal. In Dresden setzte sie ihre Ausbildung fort und studierte im Masterstudium an der Hochschule für Musik Carl-Maria von Weber bei KV Prof. Jörg Faßmann. Von 2014 bis 2015 war sie in der Klasse von Prof. Wolfgang Hentrich und schloß ihr Masterstudium mit Erfolg ab. Lenka Matejakova gewann den Internationalen Violin -Wettbewerb in Nová Paka in Tschechien. Im Jahr 2010 erhielt sie den 2. Preis beim Stephanie –Hohl Wettbewerb in Wien und im Jahr 2013 ECO- Preis von der BASF Schwarzheide (Dresden). Matejakova ist Stipendiatin der Brücke/Most-Stiftung und des DAAD. Sie nahm an verschiedenen Meisterkursen teil. Solistisch trat sie mit prominenten tschechischen Orchestern und in Deutschland mit dem Medicanti Orchester Dresden und dem Leipziger Symphonie Orchester auf. Unter der Leitung von Prof. Ekkehard Klemm führte sie Brittens Violinkonzert im Rahmen der Hochschulsinfoniekonzerte in der Semperoper Dresden auf. Erfolgreiche Rezitals führten sie nach Paris, Madrid, Zagreb, Lissabon, Wien und andere Städte Europas. Von 2012-2013 war Matějáková Mitglied der Giuseppe Sinopoli Akademie der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Im Jahr 2016 hat sie einen Zeitvertrag in der Dresdner Philharmonie als Stellvertretender 1. Konzertmeister. Zeitgleich gründete sie mit ihren langjährigen Kammermusikpartnern das „Ensemble International".

    Jörg Faßmann, 1966 in Dessau geboren, erhielt im Alter von fünf Jahren seinen ersten Violinunterricht. Mit neun Jahren debütierte er als Solist mit Orchester. Sein Violinstudium absolviete er von 1983 bis 1989 an den Hochschulen für Musik in Leipzig in der Meisterklasse von Gustav Schmahl und Klaus Hertel sowie in Dresden bei Reinhard Ulbricht. Außerdem zeichnete er sich als Preisträger internationaler Violinwettbewerbe aus.
    Seit 1987 ist Jörg Faßmann Mitglied der Sächsischen Staatskapelle Dresden, 1989 wurde er hier stellvertretender 1. Konzertmeister. Neben seiner Orchestertätigkeit ist er seit 1995 Mitglied des Dresdner StreichTrio, mit dem er umfangreiche Konzerttätigkeit in Europa und Übersee sowie zahlreiche CD-Produktionen bestritten hat.
    Außerdem arbeitet er seit vielen Jahren mit dem Pianisten Gunther Anger zusammen und konzertiert bei zahlreichen Kammermusikfesten sowie regelmäßig in der Semperoper Dresden. Als Solist war er bei verschiedenen deutschen Orchestern zu Gast und trat mit diesen u.a. in Italien und Asien auf.
    Darüber hinaus ist Jörg Faßmann seit 1991 an der Hochschule für Musik in Dresden tätig. Im Jahr 2009 übernahm er zudem eine Masterclass am Conservartorio Real Superior in Granada. Im gleichen Jahr wurde er zu Konzerten und Workshops an der Universität Wisconsin eingeladen.

    Lenka Matejakowa und Jörg Faßmann spielen Werke von J. S. Bach, J.-M.Leclair, W. A. Mozart und S. Prokofjeff


  • 14. September 2018

    Autorenlesung Arno Geiger: Unter der Drachenwand

    Freitag, 19.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    ARNO GEIGER, 1968 geboren, lebt in Wien und Wolfurt. Sein Werk erscheint bei Hanser, zuletzt Alles über Sally (2010), Der alte König in seinem Exil (2011) und Selbstporträt mit Flusspferd (2015). Er erhielt den Hebel-Preis (2008), den Hölderlin-Preis (2011), den Literaturpreis der Adenauer-Stiftung (2011) und den Alemannischen Literaturpreis (2017) und den ersten Deutschen Buchpreis (2005) für Es geht uns gut.

    Veit Kolbe verbringt ein paar Monate am Mondsee, unter der Drachenwand, und trifft hier zwei junge Frauen. Doch Veit ist Soldat auf Urlaub, in Russland verwundet. Was Margot und Margarete mit ihm teilen, ist seine Hoffnung, dass irgendwann wieder das Leben beginnt. Es ist 1944, der Weltkrieg verloren, doch wie lang dauert er noch? Arno Geiger erzählt von Veits Alpträumen, vom "Brasilianer", der von der Rückkehr nach Rio de Janeiro träumt, von der seltsamen Normalität in diesem Dorf in Österreich – und von der Liebe.

    „Es ist ein großartiges Buch, das Arno Geiger, einen der erfolg- und wandlungsreichsten Schriftsteller des letzten Jahrzehnts, von einer wieder einmal ganz neuen Seite zeigt: diesmal als historischen Chronisten..." Andreas Platthaus, F.A.Z.

    (Carl Hanser Verlag)                                            Foto: © Heribert Corn


  • 07. September 2018

    Liederabend mit Friederike Beykirch und Michael Schütze

    Freitag, 19.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    >> Nur wer die Sehnsucht kennt <<

    Die junge Sopranistin Friederike Beykirch begann schon früh mit ihrer musikalischen Ausbildung und nahm erfolgreich an Wettbewerben wie „Jugend musiziert" teil. Ihr Abitur absolvierte sie am Musikgymnasium „Schloss Belvedere" Weimar. Seit 2011 ist sie Studentin im Hauptfach Gesang bei Prof. Christiane Junghanns an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber" in Dresden, wo sie weitere Impulse in den Bereichen Lied und Oratorium bei Prof. Olaf Bär und Britta Schwarz erhält. 2015 schloss sie ihr Bachelorstudium in Dresden ab und studiert seither im Masterstudiengang Gesang Konzert/Lied, ebenfalls in Dresden. Meisterkurse bei Prof. Klaus Häger, Prof. Helmuth Rilling, Marcelo Amaral, Erik Schneider u.a. runden ihre Ausbildung ab.
    Friederike Beykirch gibt zahlreiche Konzerte als Solistin insbesondere im Oratorien – und Konzertfach. Sie konzertierte bereits mit Ensembles wie der Staatskapelle Weimar, dem Mitteldeutschen Kammerorchester, der Jenaer Philharmonie, den Virtuosi Saxoniae und der Batzdorfer Hofkapelle. Dabei trat sie bereits bei namhaften Festivals wie den „Dresdner Musikfestspielen", den „Thüringer Bachwochen" oder „Westfalen Classics" in Erscheinung.
    Konzertreisen führten die junge Sopranistin ins europäische In- und Ausland, nach Nordafrika und in die USA. Solistische Aufgaben bei CD-Produktionen für Labels wie „cpo" und „Querstand" dokumentieren diese Arbeit ebenfalls.
    In der Spielzeit 2017/18 gab sie ihr Operndebut als Second Woman in Purcell's "Dido und Aeneas" am Deutschen Nationaltheater Weimar.

    Michael Schütze studierte an der Hochschule für Musik Dresden bei Ute Pruggmayer-Philipp und Gertraud Geißler und absolvierte sein Konzertexamen für Liedbegleitung mit Auszeichnung. Er erhielt u.a. Unterricht in der Liedklasse von KS Dietrich Fischer-Dieskau. Einladungen zum renommierten Festival des Boston Symphony Orchestra folgend setzte er sein Studium am Tanglewood Music Center (USA) fort. Michael Schütze konzertierte als Solist verschiedener Orchester, darunter die Anhaltische Philharmonie Dessau. Regelmäßig wird er als offizieller Begleiter für internationale Gesangswettbewerbe verpflichtet, zum Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau, zum Wettbewerb des Bayrischen Rundfunks „La Voce", den „NATS" in Los Angeles, DEBÜT in Weikersheim und zum „Competizione dell'Opera". Er unterrichtet Korrepetition und Liedgestaltung an der Hochschule für Musik Dresden. Außerdem ist er gefragter Begleiter verschiedener Chöre (Dresdner Kammerchor, Singakademie Dresden u.a.) sowohl als Pianist als auch als Organist. Seit 2004 unterrichtet er regelmäßig als Gastdozent in den Vereinigten Staaten, wie an der California State University in Fullerton, dem Cincinnati Conservatory of Music, der Brigham Young University Provo sowie an der University of Delaware. 2014 nahm er eine DAAD-Gastdozentur an der University of New Mexico wahr und unterrichtete als Gastdozent an der Ionischen Universität Korfu Er arbeitete als Liedbegleiter mit Sängern wie KS Olaf Bär, KS Andreas Schmidt, Christoph Pohlu.a. Konzerte und Festivals (Festival Mitte Europa, Lausitzer Musiksommer, Kurt-Weill-Fest Dessau, Dresdner Musikfestspiele) führten ihn in zahlreiche europäische Länder. Rundfunkaufnahmen bei MDR und RBB und dem zypriotischen RIK liegen vor. 2011 wurde er Professor an der Hochschule für Musik Dresden. Einladungen für Meisterkurse für 2018 führen ihn an die Giorgia Southern University sowie die Brigham Young University. Außerdem wird er erneut als offizieller Begleiter beim Internationalen DEBUT-Wettbewerb arbeiten und Konzerte in ganz Deutschland und den USA geben. Im Mai erschien beim Label GENUIN eine Lied-CD mit Werken des koreanischen Komponisten Young Jo Lee mit der Sopranistin Yoora Lee-Hoff.

    Lieder von R. und C. Schumann, J. Brahms, H. Wolf, J. Heggie, P. Eben, A. Dvorak, Y. Kilpinen und F. Schubert


  • 31. August 2018

    Lesung: Ausser sich - Sasha Marianna Salzmann - Max Czollek

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton im Roman "Ausser sich". Und sie sind zu zweit, an diesem Abend, die Roman- und Theaterautorin S.Salzmann und der Lyriker M.Czollek - Ein literarischer Dialog zwischen zwei Protagonist*innen der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur-Szene.

    Sasha Marianna Salzmann studierte Literatur/Theater/Medien an der Universität Hildesheim sowie Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Sie ist Theaterautorin, Essayistin und Dramaturgin und war Mitbegründerin des Kultur- und Gesellschaftsmagazins freitext. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist sie Hausautorin am Maxim Gorki Theater Berlin und war dort bis 2015 Künstlerische Leiterin des Studio Я. Ihre Theaterstücke werden international aufgeführt und sind mehrfach ausgezeichnet.
    Ausser sich ist ihr Debütroman.

    Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2017 für Sasha Marianna Salzmann

    Shortlist Deutscher Buchpreis 2017

    (Suhrkamp Verlag)                                              Foto: © Heike Steinweg

    Max Czollek wurde 1987 in Berlin geboren, wo er bis heute lebt. Bis 2006 besuchte er die Jüdische (Ober-)Schule Berlin und schloss ein Studium der Politikwissenschaften an der FU Berlin an, das er mit einer Promotion am Zentrum für Antisemitismusforschung beendete. Mit Sasha Marianna Salzmann kuratierte er 2016 die Veranstaltung »Desintegration. Ein Kongress zeitgenössischer jüdischer Positionen«. Seit 2009 ist er Mitglied des Lyrikkollektivs G13, organisiert gemeinsame Lesetouren und Veröffentlichungen und ist Kurator des internationalen Lyrikprojekts »Babelsprech«. Außerdem ist er Mitherausgeber der Zeitschrift Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart. Im Verlagshaus Berlin erschienen bislang die zwei Gedichtbände Druckkammern (2012) und Jubeljahre (2015).


  • 29. August 2018

    Gespräch Desintegration. Zeitgenössische jüdische Positionen

    Mittwoch, 20.00 Uhr
    Eintritt: 6 Euro

    Über Desintegration als ästhetische Abrissbirne für Integration bis Heimatministerium

    Ein Gespräch mit Max Czollek und Sasha Marianna Salzmann die gemeinsam, die Festivals "Desintegration. Ein Kongress zeitgenössicher jüdischer Positionen" (Mai2016) sowie die "Radikalen Jüdischen Kulturtage" (November 2017) am Maxim Gorki Theater Berlin, Studio Я initierten., Moderation:Dr.Thomas Sparr

    Max Czollek wurde 1987 in Berlin geboren, wo er bis heute lebt. Bis 2006 besuchte er die Jüdische (Ober-)Schule Berlin und schloss ein Studium der Politikwissenschaften an der FU Berlin an, das er mit einer Promotion am Zentrum für Antisemitismusforschung beendete. Mit Sasha Marianna Salzmann kuratierte er 2016 die Veranstaltung »Desintegration. Ein Kongress zeitgenössischer jüdischer Positionen«. Seit 2009 ist er Mitglied des Lyrikkollektivs G13, organisiert gemeinsame Lesetouren und Veröffentlichungen und ist Kurator des internationalen Lyrikprojekts »Babelsprech«. Außerdem ist er Mitherausgeber der Zeitschrift Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart. Im Verlagshaus Berlin erschienen bislang die zwei Gedichtbände Druckkammern (2012) und Jubeljahre (2015).

    Sasha Marianna Salzmann studierte Literatur/Theater/Medien an der Universität Hildesheim sowie Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Sie ist Theaterautorin, Essayistin und Dramaturgin und war Mitbegründerin des Kultur- und Gesellschaftsmagazins freitext. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist sie Hausautorin am Maxim Gorki Theater Berlin und war dort bis 2015 Künstlerische Leiterin des Studio Я. Ihre Theaterstücke werden international aufgeführt und sind mehrfach ausgezeichnet.

    Thomas Sparr war nach dem Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie in Hamburg, Marburg und Paris von 1986 bis 1989 an der Hebräischen Universität in Jerusalem und am dortigen Leo Baeck In¬stitut tätig. Von 1990 bis 1998 leitete er den Jüdischen Verlag, war von 1999 bis 2004 Cheflektor des Siedler Verlags. Er lebt heute in Berlin und arbeitet als Editor-at-Large für den Suhrkamp Verlag.


  • 24. August 2018

    Autorenlesung Thomas Sparr: Grunewald im Orient. Das deutsch-jüdische Jerusalem

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    Thomas Sparr war nach dem Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie in Hamburg, Marburg und Paris von 1986 bis 1989 an der Hebräischen Universität in Jerusalem und am dortigen Leo Baeck In¬stitut tätig. Von 1990 bis 1998 leitete er den Jüdischen Verlag, war von 1999 bis 2004 Cheflektor des Siedler Verlags. Er lebt heute in Berlin und arbeitet als Editor-at-Large für den Suhrkamp Verlag.

    »Von europ. Wald keine Rede, die Bäume vorm Haus und auch wenn man mit Einholekorb umherwandelt in Talbiyeh und Rehavia (das ist das ›vierte Reich‹, sozusagen, wo die deutschen Emigranten sich zu Israelis wandelten), ist es beinahe Dahlemisch«, schreibt Mascha Kaléko aus Jerusalem. Anfang der 1920er Jahre als Gartenstadt angelegt, wurde der Vorort vor allem ab 1933 zum Zentrum der deutschen Juden. Else Lasker-Schüler lebte hier, Gershom Scholem, Martin Buber, und ein lebhafter deutsch-jüdischer Mikrokosmos. ¬Idyllisch gelegen, doch mit schwierigem Alltag, lag Rechavia im Fadenkreuz der lange geteilten Stadt; Gegenwart und Vergangenheit der Shoah lasteten auf seinen Bewohnern. Zugleich aber war dies der Ort deutsch-israelischer Annäherung. Thomas Sparr zeichnet in ¬diesem Buch das bewegende Bild eines Viertels und der Menschen, die hier lebten.

    Es ist „ein melancholisches, manchmal rührendes, manchmal auch schmerzhaftes Buch. Zwangsläufig muss Thomas Sparr von einer verschwundenen Welt erzählen, von der heute kaum sichtbare Spuren geblieben sind. Nur in den Büchern seiner einstigen Bewohner, in ihren Gedichten und Briefen, lebt die "geistige Lebensform" von Rechavia fort." Bettina Baltschev, MDR Kultur

    (Berenberg 2018)


  • 17. August 2018

    Autorenlesung Monika Maron: Munin oder Chaos im Kopf

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    Monika Maron ist 1941 in Berlin geboren, wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane, darunter ›Flugasche‹, ›Animal triste‹, ›Endmoränen‹, ›Ach Glück‹ und ›Zwischenspiel‹, außerdem mehrere Essaybände, darunter ›Krähengekrächz‹, und die Reportage ›Bitterfelder Bogen‹. Zuletzt erschien der Roman ›Munin oder Chaos im Kopf‹. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem Kleist-Preis (1992), dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (2003), dem Deutschen Nationalpreis (2009), dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2011) und dem Ida-Dehmel-Preis (2017).

    Literaturpreise: unter vielen anderen:
    Kleist-Preis 1992
    Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg 2003
    Ida-Dehmel-Preis 2017

    Mina Wolf, Journalistin und Gelegenheitstexterin, opfert den Sommer, um einen Aufsatz über den Dreißigjährigen Krieg für die Festschrift einer Kleinstadt zu schreiben. Eine irre Nachbarin, die Tag für Tag von morgens bis abends auf ihrem Balkon lauthals singt, zwingt sie, nur noch nachts zu arbeiten. Die kleine, enge Straße gerät in Aufruhr und in Minas Kopf vermischen sich der Dreißigjährige Krieg, die täglichen Nachrichten über Krieg und Terror mit der anschwellenden Aggression in der Nachbarschaft. Als auch noch eine Krähe in ihre nächtliche Einsamkeit gerät, die sie Munin nennt und mit der sie ein Gespräch über Gott und die Welt beginnt, ist das Chaos in Minas Kopf komplett.

    "...ein Stimmungsbild zur Lage der Nation, wie man es so sprachlich beiläufig einerseits, so raffiniert historisch gespiegelt andererseits noch nicht gelesen hat." (Tilman Krause, Die Welt)

    (Fischer Verlage)


  • 15. August 2018

    KAMMERKONZERT

    Mittwoch, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Aya Meinel (Klavier) wurde in Nagano, Japan, geboren und begann mit vier Jahren Klavier zu spielen. Sie studierte zunächst in Tokyo, später in Hannover und London bei Prof. Einar Steen-Nökleberg und Sulamita Aronovsky.
    Sie ist Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe und hat solistische Auftritte in mehreren Ländern Europas und in Japan. So spielte sie zum Beispiel mit dem London Soloists Chamber Orchestra und dem NHK Orchestra Tokyo.
    Ihre Liebe gilt neben der Sololiteratur auch der Kammermusik und Liedbegleitung. Ihr Repertoire erstreckt sich von J.S.Bach bis zur zeitgenössischen Musik.
    Franz Lichtenstern wurde in Landsberg am Lech geboren und studierte Violoncello an den Musikhochschulen in Lübeck und München. Prägende musikalische Impulse verdankt er vor allem dem Kammermusikstudium bei Walter Levin in Lübeck und den vielfältigen Begegnungen mit Siegfried Palm. Er erhielt 1996 den Kulturförderpreis der Stadt Landsberg. 1997 wurde er Mitglied im Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München.
    Franz Lichtensterns Leidenschaft gilt vor allem der Kammermusik. Neben dem eigenen Konzertieren als Kammermusikpartner vieler Musiker/innen aus den Münchner Orchestern veranstaltet er seit 2009 die Konzertreihe "Kammermusik im Bibliothekssaal" in seiner Heimatstadt Landsberg am Lech. Die Konzerte in der alten Bibliothek des Agrarbildungszentrums Landsberg haben von Beginn an durch ungewöhnliche Programmatik und engagierte Musiker/innen ein begeistertes Publikum gefunden. 2011 rief er zusammen mit Joshua Rifkin den "Bach:Sommer" in Arnstadt in Thüringen ins Leben und seit 2012 ist er zudem einer der beiden künstlerischen Leiter der "Rathauskonzerte Landsberg".
    2014 wurde er zum "Bayerischen Kammermusiker" ernannt. Für die Verdienste um die Kultur in seiner Heimatstadt verlieh ihm die Stadt Landsberg am Lech im Jahr 2015 die "Dominikus-Zimmermann-Rocaille".                                                        Michael Meinel wurde in Jena geboren. Klarinette begann er mit 11 Jahren an der Musikschule Berlin-Pankow bei Dieter Pohl, zu spielen. Nach dem Abitur studierte er ab 1992 Musik in Berlin und Weimar bei Prof. Ewald Koch, Peter Geisler, Prof. Johannes Peitz und Prof. Martin Spangenberg. Er war Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung, war Preisträger des internationalen Kammermusikwettbewerbs Illzach, Frankreich, nahm auf Einladung am internationalen Musikfestival Attergau/Österreich und am Pacific Music Festival in Sapporo /Japan teil. Im Jahr 2000 wurde Michael Meinel als Solo-Baßklarinettist im Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München engagiert.
    Neben der Orchestertätigkeit widmet der Musiker sich intensiv der Kammermusik in verschiedenen Formationen und ist u.a. Mitglied des „Taffanel-Bläserquintettes" und des „Trio Chatirone". 2014 wurde er zum "Bayerischen Kammermusiker" ernannt. Sein Interesse gilt auch der Sololiteratur. So spielte er u.a. Klarinettenkonzerte von Mozart, Molter, Mendelssohn und Weber mit der Vogtlandphilharmonie Greiz/Reichenbach und dem Kammerorchester Camerata München.

    L. v. Beethoven: Gassenhauertrio B-Dur op.11, N. Boulanger: Trois Pieces für Cello und Klavier, F. Poulenc: Sonate für Klarinette und Klavier sowie J. Brahms: Trio a-moll op.114
    Michael Meinel (Klarinette), Franz Lichtenstern (Violoncello) und Aya Meinel (Klavier)


  • 10. August 2018

    Autorenlesung Ingo Schulze: Peter Holtz: Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro

    Ingo Schulze wurde 1962 in Dresden geboren und lebt in Berlin. Nach dem Studium der klassischen Philologie in Jena arbeitete er zunächst als Schauspieldramaturg und Zeitungsredakteur. Bereits sein erstes Buch »33 Augenblicke des Glücks«, 1995 erschienen, wurde sowohl von der Kritik als auch dem Publikum mit Begeisterung aufgenommen. »Simple Storys« (1998) wurde ein spektakulärer Erfolg und ist Schullektüre. Es folgten das Opus magnum »Neue Leben« (2005) und die Erzählungen »Handy« (2007) und »Orangen und Engel« (2010) sowie der Roman »Adam und Evelyn« (2008). Zuletzt erschienen vor allem Essays und Reden, »Was wollen wir?« (2009) und »Unsere schönen neuen Kleider« (2012), sowie das Künstlerbuch »Einübung ins Paradies« (2016). Im Herbst 2017 erscheint der Roman »Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst«. Ingo Schulzes Werk wurde auch mit internationalen Preisen ausgezeichnet und ist in 30 Sprachen übersetzt.

    Peter Holtz will das Glück für alle. Schon als Kind praktiziert er die Abschaffung des Geldes, erfindet den Punk aus dem Geist des Arbeiterliedes und bekehrt sich zum Christentum. Als CDU-Mitglied (Ost) kämpft er für eine christlich-kommunistische Demokratie. Doch er wundert sich: Der Lauf der Welt widerspricht aller Logik. Seine Selbstlosigkeit belohnt die Marktwirtschaft mit Reichtum. Hat er sich für das Falsche eingesetzt? Oder für das Richtige, aber auf dem falschen Weg? Und vor allem: Wie wird er das Geld mit Anstand wieder los? Peter Holtz nimmt die Verheißungen des Kapitalismus beim Wort. Mit Witz und Poesie lässt Ingo Schulze eine Figur erstehen, wie es sie noch nicht gab, wie wir sie aber heute brauchen: in Zeiten, in denen die Welt sich auf den Kopf stellt.

    „Ein Schelm, wer Echtes dabei denkt: Ingo Schulze hat mit „Peter Holtz" den komischsten deutschen Roman dieses Herbstes geschrieben. Und den Klügsten. Es erzählt ein reiner Tor von großer Geschichte Andreas Platthaus, F.A.Z.
    (S.Fischer)
    Foto: Gaby Gerster


  • 06. August 2018

    Walter Felsenstein-Retrospektive Leos Janácek: Das schlaue Füchslein

    Montag, 19.00 Uhr
    Eintritt: 6 Euro

    Walter Felsenstein-Retrospektive Das Hauptmann-Haus präsentiert : Leos Janacek: Das schlaue Füchslein Inszenierung: Walter Felsenstein, Eine Produktion der DEFA, 1965
    Aus der „Walter-Felsenstein-DVD-Edition" mit freundlicher Genehmigung durch Dr. Christoph Felsenstein (ca.103 Min.)

    Neben Offenbachs „Ritter Blaubart" ist wohl kein fremdsprachiges Werk des Musiktheaters in deutscher Übersetzung so eng mit der Komischen Oper Berlin verknüpft wie Leoš Janáčeks „Das schlaue Füchslein", das Walter Felsenstein hier 1956 inszeniert hat und das – noch in Schwarzweiß – auch verfilmt wurde...


  • 03. August 2018

    KAMMERKONZERT FÜR GEIGE SOLO mit Stefan Hempel

    Freitag, 20.00 Uhr
    Eintritt: 15 Euro

    Stefan Hempel, geboren in Leipzig. Erster Violinunterricht im Alter von fünf Jahren.
    Ab 1999 Studium er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, zunächst bei Prof. Michael Vogler, ab Sommer 2003 in der Violinklasse von Prof. Stephan Picard, wo er Anfang 2008 sein Zusatzstudium mit dem Konzertexamen abschließt. Violin- und Kammermusik-Meisterkurse, Preise bei internationalen Violinwettbewerben. Weitere Konzertreisen u. a. In Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Litauen, den USA, Japan und Argentinien. Aushilfe im Orchester der Berliner Philharmoniker, Gastkonzertmeister im Folkwang-Kammerorchester Essen, im Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und im Mendelssohn Kammerorchester Leipzig. 2001 Gründung des Chagall Quartetts. Preise und Auszeichnungen mit dem Ensemble. Konzerttätigkeit im In- und Ausland u. a. Orfeo Music Festival in Holland, Osnabrücker Kammermusiktagen, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Mozartfest Würzburg und Rheingau Musik Festival. Seit 2009 Mitglied im Morgenstern Trio. Ab April 2007 Lehrauftrag für Violine als Assistent von Prof. Stephan Picard an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Seit Oktober 2010 ist Stefan Hempel Professor für Violine an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Er spielt eine Violine von Nicolaus Gagliano (Neapel 1754)

    Stefan Hempel spielt Werke von: ...........

    (nähere Informationen folgen)



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